{"id":533,"date":"2024-10-06T11:01:41","date_gmt":"2024-10-06T09:01:41","guid":{"rendered":"https:\/\/autismusinfo.com\/?p=533"},"modified":"2024-10-06T11:01:41","modified_gmt":"2024-10-06T09:01:41","slug":"autistische-frauen-und-kommunikation-mit-gesundheitsdienstleistern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/autistische-frauen-und-kommunikation-mit-gesundheitsdienstleistern\/","title":{"rendered":"Autistische Frauen und Kommunikation mit Gesundheitsdienstleistern"},"content":{"rendered":"<section class=\"bde-section-533-110 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-button-533-109 bde-button\">\n        \n    \n    \n    \n    \n            \n                    \n            \n            \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    <a class=\"breakdance-link button-atom button-atom--primary bde-button__button\" href=\"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/blog\/\" target=\"_self\" data-type=\"url\"  >\n\n    \n        <span class=\"button-atom__text\">Zur\u00fcck<\/span>\n\n        \n        \n                <\/a>\n\n    \n\n\n<\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-533-102 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-columns-533-106 bde-columns\"><div class=\"bde-column-533-107 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<h1 class=\"bde-heading-533-101 bde-heading\">\nAutistische Frauen und Kommunikation mit Gesundheitsdienstleistern\n<\/h1><div class=\"bde-text-533-111 bde-text\">\n6. oktober 2024\n<\/div>\n<\/div><div class=\"bde-column-533-108 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"bde-image-533-105 bde-image\">\n<figure class=\"breakdance-image breakdance-image--534\">\n\t<div class=\"breakdance-image-container\">\n\t\t<div class=\"breakdance-image-clip\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"breakdance-image-object\" src=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Autistische-Frauen-und-Kommunikation-mit-Gesundheitsdienstleistern.png\" width=\"948\" height=\"925\" srcset=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Autistische-Frauen-und-Kommunikation-mit-Gesundheitsdienstleistern.png 948w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Autistische-Frauen-und-Kommunikation-mit-Gesundheitsdienstleistern-300x293.png 300w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Autistische-Frauen-und-Kommunikation-mit-Gesundheitsdienstleistern-768x749.png 768w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Autistische-Frauen-und-Kommunikation-mit-Gesundheitsdienstleistern-12x12.png 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 948px) 100vw, 948px\"><\/div>\n\t<\/div><\/figure>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-533-112 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-rich-text-533-113 bde-rich-text breakdance-rich-text-styles\">\n<p>Autistische Frauen und Kommunikation mit Gesundheitsdienstleistern<\/p>\n<p><strong>Von Dr. Michelle Garnett und Prof. Tony Attwood \u2013 \u00dcbersetzung: ProZ-Probono-Netzwerk<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Autistische Menschen haben im Allgemeinen mehr gesundheitliche Probleme als nicht-autistische Menschen (Weir, Allison &amp; Baron-Cohen, 2022). Autistische Frauen sind mit einer Reihe von gesundheitlichen Problemen konfrontiert, die sowohl physischer als auch psychischer Natur sein k\u00f6nnen. Einige der h\u00e4ufigsten Gesundheitsprobleme bei autistischen Frauen sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Psychische Gesundheit: Autistische Frauen haben ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr die Entwicklung psychischer Erkrankungen wie Depressionen, Angstst\u00f6rungen und Zwangsneurosen. Zudem f\u00fchlen sie sich h\u00e4ufig extrem gestresst, was sich negativ auf ihre psychische Gesundheit auswirken kann.<\/li>\n<li>Probleme mit der sensorischen Verarbeitung: Viele autistische Frauen leiden unter sensorischen Verarbeitungsproblemen, mitunter \u00dcberempfindlichkeit gegen\u00fcber Licht, Ger\u00e4uschen, Ber\u00fchrungen oder Ger\u00fcchen. Dies kann zu Unbehagen, Schmerzen und Stress f\u00fchren.<\/li>\n<li>Verdauungsprobleme: Autistische Frauen leiden h\u00e4ufiger an Verdauungsproblemen wie Reizdarmsyndrom, Verstopfung und Sodbrennen. Diese Probleme k\u00f6nnen mit Nahrungsmittelallergien oder -unvertr\u00e4glichkeiten zusammenh\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Schlafprobleme: Autistische Frauen leiden h\u00e4ufig unter Schlafst\u00f6rungen, d. h., sie haben Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen. Dies kann zu chronischer M\u00fcdigkeit und anderen gesundheitlichen Problemen f\u00fchren.<\/li>\n<li>Hormonelle Probleme: Bei autistischen Frauen kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen, was schlie\u00dflich unter anderem unregelm\u00e4\u00dfige Menstruationszyklen, polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) und Schilddr\u00fcsenprobleme verursachen kann.<\/li>\n<li>Essst\u00f6rungen: Autistische Frauen haben ein h\u00f6heres Risiko, Essst\u00f6rungen wie Magersucht, Bulimie oder eine Binge-Eating-St\u00f6rung zu entwickeln.<\/li>\n<li>Chronische Schmerzen: Einige autistische Frauen leiden unter chronischen Schmerzen wie Gelenksschmerzen, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen.<\/li>\n<li>Autoimmunkrankheiten: Autoimmunkrankheiten wie Z\u00f6liakie, Hashimoto und Lupus treten bei autistischen Frauen h\u00e4ufiger auf.<\/li>\n<li>Migr\u00e4ne: Autistische Frauen leiden h\u00e4ufiger als nicht-autistische Frauen unter Migr\u00e4ne, die mit l\u00e4hmenden Kopfschmerzen, oft im vorderen oder seitlichen Bereich des Kopfes, \u00dcbelkeit und extremer Empfindlichkeit gegen\u00fcber Ger\u00e4uschen, Licht und Ger\u00fcchen einhergeht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr autistische Frauen ist es daher wichtig, dass sie eine angemessene medizinische Versorgung und Unterst\u00fctzung erhalten, um diese gesundheitlichen Probleme anzugehen. Gesundheitsdienstleister, die sich mit Autismus auskennen, k\u00f6nnen autistischen Frauen helfen, diese Probleme zu bew\u00e4ltigen und ihre Lebensqualit\u00e4t insgesamt zu verbessern. Autistische Frauen, die flie\u00dfend sprechen, k\u00f6nnen sich gegen\u00fcber Gesundheitsdienstleistern mitteilen, aber aus einer Vielzahl von Gr\u00fcnden kann es ihnen schwerfallen, ihre Probleme in einem medizinischen Umfeld auszudr\u00fccken. Wir haben festgestellt, dass viele Frauen in unserer Praxis berichten, dass sie Schwierigkeiten haben, die von ihnen ben\u00f6tigten Dienstleistungen zu erhalten und dass ihre Bed\u00fcrfnisse von Gesundheitsdienstleistern oft nicht verstanden und ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p><strong>Warum haben sprachgewandte, autistische Frauen Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit Gesundheitsdienstleistern?<\/strong><\/p>\n<p>Einige der Schwierigkeiten, mit denen autistische Frauen h\u00e4ufig konfrontiert werden, wenn sie mit Gesundheitsdienstleistern \u00fcber ihre Gesundheitsprobleme sprechen, sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine andere Wahrnehmung von Schmerzen und Beschwerden \u2013 in der Regel eine h\u00f6here, manchmal aber auch eine niedrigere Schmerzschwelle, was dazu f\u00fchrt, dass die Symptome als zu gering angegeben werden oder dass man ihnen aufgrund der beschriebenen Schmerzen\/Belastung nicht glaubt<\/li>\n<li>Langsamere Verarbeitung von sozialen und emotionalen Informationen<\/li>\n<li>Schwierigkeiten, Emotionen verbal auszudr\u00fccken, einschlie\u00dflich Alexithymie (Schwierigkeiten, Emotionen durch Sprache zu erkennen und zu beschreiben)<\/li>\n<li>Emotionale Herausforderungen, die dazu f\u00fchren, dass sie in der Situation nicht sprechen k\u00f6nnen (selektiver Mutismus)<\/li>\n<li>Gleichzeitig auftretende soziale \u00c4ngste<\/li>\n<li>Sprachliche oder auditive Verarbeitungsschwierigkeiten, insbesondere bei Hintergrundger\u00e4uschen und Gespr\u00e4chen<\/li>\n<li>Schwierigkeiten mit nonverbalen F\u00e4higkeiten, einschlie\u00dflich der Verarbeitung von Mimik, Sprache und Gestik<\/li>\n<li>Fehlinterpretation von Fragen aufgrund von wortw\u00f6rtlichem Denken, \u00c4ngsten oder Schwierigkeiten mit der Theory of Mind (Perspektiven\u00fcbernahme)<\/li>\n<li>Sinneseindr\u00fccke, die im Gesundheitswesen h\u00e4ufig vorkommen, wie elektronische Ger\u00e4usche von medizinischen Ger\u00e4ten, helles Licht, bestimmte Ger\u00fcche und K\u00f6rperkontakt<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Viele autistische Frauen erleben ein Zusammenspiel dieser sozialen, emotionalen, kommunikativen und sensorischen Herausforderungen<\/p>\n<p><strong>Forschungsergebnisse zur Kommunikation von autistischen Frauen mit Gesundheitsdienstleistern<\/strong><\/p>\n<p>Eine unserer Mitarbeiterinnen war an einer Forschungsstudie beteiligt, bei der die Herausforderungen untersucht wurden, die f\u00fcr autistische Frauen bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen entstehen k\u00f6nnen (Lum, Garnett &amp; O'Connor, 2014). Die Studie wurde von Michelle Lum geleitet, die 58 erwachsene Teilnehmerinnen befragte. Davon war etwa die H\u00e4lfte autistisch. Es wurde ein Untersuchungsfragebogen entwickelt, bei dem neben einer Literaturrecherche auch qualitatives Feedback von autistischen Frauen mit einbezogen wurde. Die beiden Gruppen wurden verglichen, um festzustellen, ob autistische Frauen gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen bei der Gesundheitsversorgung erleben als nicht-autistische Frauen, sowohl bei der allgemeinen Gesundheitsversorgung als auch in Bezug auf Schwangerschaft und Geburt.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass autistische Frauen im Vergleich zu nicht-autistischen Frauen zus\u00e4tzliche Herausforderungen bei der Gesundheitsversorgung bew\u00e4ltigen m\u00fcssen. Autistische Frauen haben mehr Angst vor der Gesundheitsversorgung, gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten bei der Kommunikation bei emotionaler Belastung, Angst vor der Anwesenheit anderer Menschen im Wartezimmer, mehr Probleme, w\u00e4hrend der Schwangerschaft Unterst\u00fctzung zu erhalten und mehr Schwierigkeiten, ihre Schmerzen und Bed\u00fcrfnisse w\u00e4hrend der Geburt mitzuteilen.\u202f<\/p>\n<p>Nicht \u00fcberraschend war, dass aufgrund ihrer Angst vor Vorurteilen lediglich 75 % der autistischen Frauen gegen\u00fcber dem Gesundheitspersonal angaben, autistisch zu sein. Dies ist besorgniserregend, denn wenn sie dies freiwillig mitteilen w\u00fcrden, k\u00f6nnten spezifische Anpassungen vorgenommen werden, damit die oben genannten Herausforderungen kleiner und die physiologischen Bedingungen, die mit Autismus verbunden sind, vorab bereits bewusst gemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Alle Frauen dieser Studie hatten mit Fachleuten des Gesundheitswesens zu tun, die nur wenige oder ungenaue Kenntnisse \u00fcber Autismus hatten, und empfanden dies als \u00e4u\u00dferst frustrierend. 60\u00a0% der Frauen gaben an, dass sie Informationen aus dem Gesundheitswesen, die sich speziell auf ihre Bed\u00fcrfnisse als autistische Frau beziehen, h\u00e4ufig oder immer als n\u00fctzlich empfinden w\u00fcrden.\u00a0 25 % gaben an, dass solche Informationen manchmal f\u00fcr sie n\u00fctzlich w\u00e4ren. Nur 6 % meinten, dass dies \u201enie oder fast nie\u201c f\u00fcr sie n\u00fctzlich w\u00e4re. Die urspr\u00fcngliche Studie wurde 2014 ver\u00f6ffentlicht, und wir erkennen, dass es in den letzten zehn Jahren einige Fortschritte beim Verst\u00e4ndnis von Autismus im Gesundheitswesen gegeben hat. Dies bedeutet allerdings nicht, dass keine Schwierigkeiten mehr vorhanden sind.<\/p>\n<p><strong>Vorkehrungen, mit denen Kommunikationsprobleme zwischen autistischen Frauen und Gesundheitsdienstleistern verringert werden k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Ma\u00dfnahmen zur Unterst\u00fctzung autistischer Frauen bei Interaktionen mit dem Gesundheitswesen besteht darin, das Bewusstsein der Gesundheitsdienstleister f\u00fcr Autismus zu sch\u00e4rfen, damit sie auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse ihrer Patientinnen eingehen und die Angst vor der Behandlung verringern k\u00f6nnen. Da viele autistische Frauen nicht selbst in der Lage sind, diese Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, besteht ein dringender Bedarf in der Gesundheitsversorgung. Angesichts der j\u00fcngsten Zahlen, die zeigen, dass eines von 36 Kindern autistisch ist (Maenner et al., 2023) \u2013 muss das Bewusstsein f\u00fcr Autismus in unserer Gesellschaft unbedingt wachsen.<\/p>\n<p>Autistische Frauen k\u00f6nnen eine haus\u00e4rztliche Fachkraft in ihrer N\u00e4he suchen, die Autismus versteht, und diese \u00fcber ihre spezifischen Bed\u00fcrfnisse informieren. Sie k\u00f6nnen diese Person auch bitten, ihnen im Laufe der Zeit dabei zu helfen, weitere Bed\u00fcrfnisse zu erkennen. Wir haben festgestellt, dass es hilfreich sein kann, jemandem die Informationen zu geben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt ben\u00f6tigt werden, entweder in gesprochener Form oder mithilfe einer schriftlichen Social Story \u2122 (https:\/\/carolgraysocialstories.com\/). Wenn es einer autistischen Frau beispielsweise schwerf\u00e4llt, Emotionen zu beschreiben, kann sie sagen: \u201eIch bin ein Mensch, dem es schwerf\u00e4llt, seine Gef\u00fchle in Worte zu fassen, aber ich habe ein Gef\u00fchlsrad, das wir verwenden k\u00f6nnen und das mir helfen k\u00f6nnte.\u201c\u00a0<a href=\"https:\/\/feelingswheel.com\/\">Das Gef\u00fchlsrad<\/a> kann heruntergeladen und zu Beratungen mitgenommen werden. Wenn die Person Schwierigkeiten mit der Verarbeitungszeit hat, kann sie auch sagen: \u201eIch bin ein Mensch, der Zeit braucht, um m\u00fcndliche Mitteilungen zu verarbeiten. Bitte geben Sie mir mehr Zeit, um zu verarbeiten, was Sie sagen, bevor ich antworte.\u201c Eine haus\u00e4rztliche Fachkraft kann einen offenen Brief an das Krankenhauspersonal schreiben, in dem sie medizinische Aspekte von Autismus beschreibt, die das Personal wissen muss. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen sie der autistischen Person mehrere Kopien aush\u00e4ndigen, die sie dann an Krankenhausmitarbeitenden weitergeben kann.<\/p>\n<p>Das Gesundheitspersonal kann auch am Arbeitsplatz auf autistische Menschen R\u00fccksicht nehmen, indem es fragt, ob es soziale, emotionale oder sensorische Probleme gibt, auf die es achten muss. Dazu kann es geh\u00f6ren, auf sensorische \u00dcberlastung zu achten, z. B. \u00fcberf\u00fcllte Warter\u00e4ume, starke Ger\u00fcche von Parf\u00fcm und Reinigungsmitteln, mehr Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4chen einzur\u00e4umen und die Kommunikation durch den Einsatz von Hilfsmitteln zu verbessern, z. B. visuelle Schmerzskalen. Sie k\u00f6nnen ihre autistischen Patientenschaft bei der Anwendung von Strategien unterst\u00fctzen, die autistischen Personen helfen, mit sensorischen und emotionalen Herausforderungen umzugehen, z. B. durch die Verwendung von Kopfh\u00f6rern mit Ger\u00e4uschunterdr\u00fcckung oder Ohrst\u00f6pseln im Wartezimmer und die Bereitstellung schriftlicher Informationen in der Praxis.<\/p>\n<p><strong>Quellenangaben:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: <a href=\"https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/\">https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Lum, M., Garnett, M., &amp; O\u2019Connor, E. (2014). Health communication: A pilot study comparing perceptions of women with and without high functioning autism spectrum disorder, Research in Autism Spectrum Disorders, Volume 8, Issue 12, Pages 1713-1721, ISSN 1750-9467, https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.rasd.2014.09.009.<\/p>\n<p>Maenner MJ, Warren Z, Williams AR, et al. (2023). Prevalence and Characteristics of Autism Spectrum Disorder Among Children Aged 8 Years \u2014 Autism and Developmental Disabilities Monitoring Network, 11 Sites, United States, 2020. MMWR Surveill Summ 2023;72(No. SS-2):1\u201314. DOI:\u202fhttp:\/\/dx.doi.org\/10.15585\/mmwr.ss7202a1.<\/p>\n<p>Weir E, Allison C, Baron-Cohen S. (2022). Autistic adults have poorer quality healthcare and worse health based on self-report data. Mol Autism. 2022 May 26;13(1):23. doi: 10.1186\/s13229-022-00501-w. PMID: 35619147; PMCID: PMC9135388.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><div class=\"bde-back-to-top-533-114 bde-back-to-top bde-back-to-top--progress is-sticky\">\n\n\n<button aria-label=\"Back to top\" tabindex=\"0\" class=\"bde-back-to-top__button bde-back-to-top__button--progress bde-back-to-top__button--show-always bde-back-to-top__button--animation-fade is-sticky  js-ee-back-to-top\">\n    \t<svg class=\"bde-back-to-top__progress-svg js-progress-svg\" width=\"100%\" height=\"100%\" viewbox=\"-1 -1 102 102\">\n\t  <path class=\"background\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n      <path class=\"tracker\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n  \t<\/svg>\n         <div class=\"bde-back-to-top__icon-wrap\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewbox=\"0 0 384 512\"><!--! 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