{"id":568,"date":"2024-10-15T08:51:17","date_gmt":"2024-10-15T06:51:17","guid":{"rendered":"https:\/\/autismusinfo.com\/?p=568"},"modified":"2024-10-15T08:51:17","modified_gmt":"2024-10-15T06:51:17","slug":"traumatische-erlebnisse-von-autistischen-menschen-verstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/traumatische-erlebnisse-von-autistischen-menschen-verstehen\/","title":{"rendered":"Traumatische Erlebnisse von autistischen Menschen verstehen"},"content":{"rendered":"<section class=\"bde-section-568-110 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-button-568-109 bde-button\">\n        \n    \n    \n    \n    \n            \n                    \n            \n            \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    <a class=\"breakdance-link button-atom button-atom--primary bde-button__button\" href=\"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/blog\/\" target=\"_self\" data-type=\"url\"  >\n\n    \n        <span class=\"button-atom__text\">Zur\u00fcck<\/span>\n\n        \n        \n                <\/a>\n\n    \n\n\n<\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-568-102 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-columns-568-106 bde-columns\"><div class=\"bde-column-568-107 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<h1 class=\"bde-heading-568-101 bde-heading\">\nTraumatische Erlebnisse von autistischen Menschen verstehen\n<\/h1><div class=\"bde-text-568-111 bde-text\">\n15. oktober 2024\n<\/div>\n<\/div><div class=\"bde-column-568-108 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"bde-image-568-105 bde-image\">\n<figure class=\"breakdance-image breakdance-image--547\">\n\t<div class=\"breakdance-image-container\">\n\t\t<div class=\"breakdance-image-clip\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"breakdance-image-object\" src=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Claudia-Rohner.jpg\" width=\"1222\" height=\"1571\" srcset=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Claudia-Rohner.jpg 1222w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Claudia-Rohner-233x300.jpg 233w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Claudia-Rohner-797x1024.jpg 797w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Claudia-Rohner-768x987.jpg 768w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Claudia-Rohner-1195x1536.jpg 1195w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Claudia-Rohner-9x12.jpg 9w\" sizes=\"auto, (max-width: 1222px) 100vw, 1222px\"><\/div>\n\t<\/div><figcaption class=\"breakdance-image__caption\">Fotocredit: Claudia Rohner<\/figcaption><\/figure>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-568-112 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-rich-text-568-113 bde-rich-text breakdance-rich-text-styles\">\n<p><strong>Von Professor Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett, \u00dcbersetzung Sigrid Andersen<\/strong><\/p>\n<p>Trauma hat viele Formen. Die Diagnosekriterien f\u00fcr PTBS (posttraumatische Belastungsst\u00f6rung) besagen, dass Traumata durch das Erleben von Katastrophenereignissen wie Krieg, \u00dcberf\u00e4lle, Naturkatastrophen, Nahtoderlebnisse und schwere Unf\u00e4lle verursacht werden. Traumata k\u00f6nnen aber auch durch weitaus weniger dramatische Erlebnisse entstehen und sind nicht immer an Katastrophenereignisse gekn\u00fcpft. Wenn eine Person eine \u00dcberforderung durch negative Ereignisse erlebt, k\u00f6nnen Traumata entstehen. Besonders dann, wenn sie diese Ereignisse immer wieder erlebt. Entscheidende Faktoren sind die Wahrnehmung und Reaktion der Person auf ein einzelnes oder wiederholtes Ereignis.<\/p>\n<p>Autistische Menschen sind aufgrund von verst\u00e4rktem Stress und gro\u00dfer Angst besonders gef\u00e4hrdet in Bezug auf traumatische Erlebnisse, was zu st\u00e4ndiger Alarmbereitschaft, wenig Resilienz und starken emotionalen Reaktionen f\u00fchren kann. Auch die charakteristischen Autismusmerkmale haben Einfluss darauf, welche Ereignisse als traumatisch wahrgenommen werden. Dies betrifft beispielsweise soziale Ablehnung, Gaslighting (eine Form der psychischen Gewalt), Stigmatisierung und sensorische Hypersensibilit\u00e4t.<\/p>\n<p>\u00a0<strong>Traumasymptome<\/strong><\/p>\n<p>Traumasymptome sind z.\u00a0B. unfreiwillig auftretende Gedanken und Bilder (Flashbacks), die durch einen Ausl\u00f6ser oder eine Erinnerung an ein traumatisches Ereignis hervorgerufen werden, sowie die daraus resultierende Angst, Wut und Verzweiflung. Trauma kann den Schlaf beeintr\u00e4chtigen und zu Schlaflosigkeit und Albtr\u00e4umen f\u00fchren. Psychologisch gesehen f\u00fchrt ein Trauma zu geringem Selbstwertgef\u00fchl, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Misstrauen, emotionalem R\u00fcckzug sowie dissoziativen St\u00f6rungen.<\/p>\n<p>Dabei treten die Traumasymptome nicht immer gleich stark auf. Eine Zeit lang geht es der Person gut, dann wieder erlebt sie Krisen. Bei komplexem Trauma kommen zu den oben beschriebenen, fundamentalen PTBS-Symptomen noch eine Reihe anderer Probleme wie ein negatives Selbstbild, Schwierigkeiten bei der Regulierung von Emotionen und Schwierigkeiten beim Pflegen von Beziehungen hinzu.<\/p>\n<p>\u00a0Der Internationale Trauma Questionnaire \u2013 deutsche Version: <a href=\"https:\/\/www.psychologie.uzh.ch\/dam\/jcr:ad66be44-4cd9-44c3-9911-488253de04cc\/ITQ%20Deutsch%20Fragebogen%20final_21.pdf\">https:\/\/www.psychologie.uzh.ch\/dam\/jcr:ad66be44-4cd9-44c3-9911-488253de04cc\/ITQ%20Deutsch%20Fragebogen%20final_21.pdf<\/a><\/p>\n<p>The Interactive Trauma Scale (Hoover &amp; Romero, 2019) als App f\u00fcr autistische Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren (derzeit leider nur auf Englisch verf\u00fcgbar). Es gibt acht Punkte zur Traumabelastung:<\/p>\n<ol>\n<li>Mobbing und H\u00e4nseleien<\/li>\n<li>K\u00f6rperliche Vernachl\u00e4ssigung<\/li>\n<li>Beobachten von \u201eschlimmen oder Furcht einfl\u00f6\u00dfenden Dingen\u201c<\/li>\n<li>Sexueller Missbrauch<\/li>\n<li>Erleben von Naturkatastrophen<\/li>\n<li>Verlust eines geliebten Menschen<\/li>\n<li>Verletzung durch erwachsene Menschen<\/li>\n<li>Beschimpfungen<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zu den Symptomen geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Intrusionssymptome wie beispielsweise Albtr\u00e4ume<\/li>\n<li>Negative Gedanken und negatives Selbstbild<\/li>\n<li>Dissoziative Symptome (\u201eIch habe das Gef\u00fchl, das alles ist nicht real\u201c)<\/li>\n<li>Vermeidung (\u201eIch meide Menschen oder Dinge, die mich an den Vorfall erinnern\u201c)<\/li>\n<li>Extrem hohe Risikobereitschaft (\u201eIch mache Dinge, die nicht sicher sind\u201c)<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Diese Instrumente sind f\u00fcr Fachkr\u00e4fte auf den Gebieten Therapie und Forschung, die sich mit Autismus und Trauma besch\u00e4ftigen, aber auch f\u00fcr Familien, die bef\u00fcrchten, dass ihr Kind traumatisiert ist, von gro\u00dfem Nutzen.<\/p>\n<p>\u00a0<strong>H\u00e4ufigkeit von Trauma bei Autismus<\/strong><\/p>\n<p>Eine Studie von Rumball et al. (2020) ergab, dass bis zu 35\u00a0% der befragten, autistischen Menschen Ereignisse erlebt haben, die traumatisierend waren, aber nicht unter die offiziellen Diagnosekriterien fallen. Das h\u00e4ufigste, nicht offizielle Diagnosekriterium war Mobbing. Eine Studie von Haruvi-Lamdan et al. (2020) ermittelte, dass 32\u00a0% der autistischen Teilnehmenden an PTBS-Symptomen litten. Bei den nicht-autistischen Teilnehmenden waren es lediglich 4\u00a0%. Diese Studie best\u00e4tigte auch unsere Erfahrung aus der Therapie. Traumatische Ereignisse verst\u00e4rken autistische Merkmale \u2013 sozialer R\u00fcckzug, beharren auf starre Routineabl\u00e4ufe, Schwierigkeiten beim Kontrollieren der Emotionen, Gedankenspiralen und sensorische Hypersensibilit\u00e4t \u2013 au\u00dferdem zus\u00e4tzlich. Eine j\u00fcngste Studie ergab, dass 68,9\u00a0% der autistischen Kinder eine PTBS- oder Missbrauchsdiagnose bzw. -verdachtsdiagnose haben (Dahiyal et al., 2024).<\/p>\n<p>\u00a0<strong>F\u00fcr autistische Menschen traumatische Erlebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Mobbing, psychischer und emotionaler Missbrauch<\/p>\n<p>Es liegen mittlerweile Forschungsergebnisse zu m\u00f6glicherweise traumatischen Erlebnissen f\u00fcr autistische Kinder und Erwachsene vor (Kerns et al., 2022).\u00a0 Die Studie ergab, dass autistische Kinder und Erwachsene die klassischen Traumata wie k\u00f6rperlichen, sexuellen und emotionalen Missbrauch, Vernachl\u00e4ssigung, schwere Verletzungen und Krankheiten sowie Mobbing im Vergleich zu nicht-autistischen Kindern \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig erleben. Die Anzahl der erlebten traumatischen Erlebnisse lag zwischen 3 und 17 Erlebnissen. Die am h\u00e4ufigsten genannten traumatischen Erlebnisse waren: Mobbing, k\u00f6rperlicher Missbrauch, emotionaler Missbrauch und \u201eandere Traumata\u201c.<\/p>\n<p>\u201eAndere Traumata\u201c<\/p>\n<p>Alle Studienteilnehmenden beschrieben bei der Befragung traumatische Erlebnisse, die nicht\u00a0 durch die standardisierten Trauma-Diagnoseinstrumente erfasst wurden, also \u201eandere Traumata\u201c.\u00a0 Die wissenschaftlichen Fachkr\u00e4fte versuchten daraufhin, zu verstehen, worin diese \u201eanderen Traumata\u201c genau bestanden. Es kristallisierten sich drei zentrale Themen heraus:<br \/>\u2013 Gef\u00fchl des Gefangenseins, mit den drei Subkategorien k\u00f6rperliche Einschr\u00e4nkungen, einschlie\u00dflich des Einsatzes von Beruhigungsmitteln, Verlust der Autonomie und \u00fcberm\u00e4\u00dfige \u00dcberwachung und verpasste Chancen wie der Entzug von Lernm\u00f6glichkeiten<br \/>\u2013 Soziale Ausgrenzung, wie st\u00e4ndiges Mobbing, das Gef\u00fchl, \u201ewie ein Alien\u201c behandelt zu werden, ohne zu verstehen, warum, sowie das Erleben von Stigmatisierung und Diskriminierung<br \/>\u2013 Gef\u00fchl, verraten worden zu sein<\/p>\n<p>Eine zuvor durchgef\u00fchrte Studie von Kerns et al. (2015) identifizierte bei autistischen Personen, besonders in der Kindheit, das Gef\u00fchl der Marginalisierung und Ausgrenzung als m\u00f6glicherweise traumatisch. Die meisten Teilnehmenden berichteten von wiederholten traumatischen Vorf\u00e4llen. Die wissenschaftlichen Fachkr\u00e4fte vermuten, dass diese Formen der Traumatisierung bislang unzureichend erforschte Faktoren f\u00fcr die psychische Gesundheit von autistischen Personen darstellen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Sensorische Hypersensibilit\u00e4t und Trauma<\/p>\n<p>Eine au\u00dfergew\u00f6hnliche sensorische Hypersensibilit\u00e4t ist eines der Hauptmerkmale von Autismus. Sensorische Reize, die f\u00fcr neurotypische Menschen nicht belastend sind, k\u00f6nnen f\u00fcr autistische Menschen extrem schmerzhaft sein. Das kann beispielsweise pl\u00f6tzliche, laute Ger\u00e4usche wie Hundegebell oder Niesen, bestimmte anhaltende Ger\u00e4usche wie H\u00e4ndetrockner oder Staubsauger, grelles Sonnenlicht, spezifische Ger\u00fcche und Ber\u00fchrungen betreffen. Diese Reize treten im Alltag h\u00e4ufig auf, aber Eltern, Lehrpersonen und Vorgesetzte neigen oft dazu, die Erfahrung der Betroffenen herunterzuspielen, indem sie sagen: \u201eIgnoriere es doch einfach, du wirst dich daran gew\u00f6hnen.\u201c Leider ist das nicht der Fall. Wiederholte Exposition verringert den erlebten Stress nicht. Die notwendigen Anpassungen in der Umgebung erfolgen nicht. Diese sensorischen Schmerzen k\u00f6nnen f\u00fcr autistische Menschen traumatisch sein.<\/p>\n<p>\u00a0<strong>Trauma- und PTBS-Risiko bei Autismus<\/strong><\/p>\n<p>Kerns et al. (2015) best\u00e4tigte, dass sich Autismus und Trauma gegenseitig verst\u00e4rken k\u00f6nnen. Eine aktuelle Literatur\u00fcbersicht von Bernier et al. (2024), die sich mit der \u00dcberlappung von Autismus und Trauma besch\u00e4ftigte, verdeutlicht die komplexen Wechselwirkungen zwischen traumatischen Ereignissen, traumabedingten Symptomen und autismusbezogenen Verhaltensweisen. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass die Risikofaktoren f\u00fcr Autismus und stereotyp-autistische Verhaltensweisen die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Trauma erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u00a0Eine Studie von Lim and Young (2024) identifizierte vier Punkte, in denen Autismus und Trauma einander beeinflussen:<\/p>\n<ol>\n<li>Autismus erh\u00f6ht die Gefahr, traumatischen Erlebnissen ausgesetzt zu sein<\/li>\n<li>Autismus verst\u00e4rkt die Folgen von Trauma<\/li>\n<li>Autistische Verhaltensweisen k\u00f6nnen als gesunde oder ungesunde Bew\u00e4ltigungsstrategien nach einem traumatischen Ereignis eingesetzt werden<\/li>\n<li>Autismus erschwert es Betroffenen, Hilfe zu erhalten<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Insgesamt gesehen k\u00f6nnen wir nun best\u00e4tigen, dass Trauma die autismustypischen Merkmale verst\u00e4rken kann.<\/p>\n<p>\u00a0<strong>Traumatherapie bei autistischen Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt haupts\u00e4chlich zwei Behandlungsans\u00e4tze f\u00fcr autistische Kinder, die ein Trauma erlebt haben: Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie (CBT): Bei dieser Therapie geht es um das Regulieren von Emotionen, sanfte, schrittweise Expositionstherapie, kognitive Verarbeitung, die Erstellung eines Sicherheitsplans sowie die Generalisierung und Beibehaltung dieser Strategie (Andrzejewskil et al., 2024; Stack &amp; Lucyshyn, 2019). EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing \u2013 Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung): Diese Methode war erfolgreich in der Behandlung von Traumata bei autistischen Erwachsenen (Lobregt-van Buuren et al., 2019) und wurde auch mit Anpassungen an die autistischen Merkmale bei autistischen Kindern angewendet (Clarke &amp; Darker Smith, 2024; Van Diest &amp; Marguerite, 2022).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: <a href=\"https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/\">https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Andrzejewskil et al 2024) Examining Therapeutic Alliance Among Autistic Youth and Their Caregivers throughout Trauma-Focused Cognitive Behavioral Therapy. Paper presented at INSAR, Melbourne, May 2024<\/p>\n<p>Berkowitz, (2022). Autism, 26(8), 1987-1998<\/p>\n<p>Bernier et al. (2024). The Intersection Between Autism and Trauma. Paper presented at INSAR, Melbourne, May 2024<\/p>\n<p>Cappadocia et al. (2012) Journal of Autism and Developmental Disorders 42<\/p>\n<p>Clarke &amp; Darker Smith (2024) Neurodiversity-affirming EMDR therapy with Autism and ADHD. Chapter in: The Oxford Handbook of EMDR, Oxford Library of Psychology<\/p>\n<p>Dahiyal et al. (2024). Supporting Interdisciplinary Care for High-Needs Individuals at the Intersection of Intellectual\/Developmental Disabilities and Mental Health. Paper presented at INSAR, Melbourne, May 2024<\/p>\n<p>Haruvi-Lamdan, Horesh and Golan (2018). Psychological Trauma: Theory, Research, Practice and Policy 10, 290-299<\/p>\n<p>Hoover &amp; Romero (2019). Journal of Autism and Developmental Disorders 49 1686-1692<\/p>\n<p>Kerns et al. (2015). Journal of Autism and Developmental Disorders 45<\/p>\n<p>Kerns et al. (2022) Autism 26.<\/p>\n<p>Law et al. (2013) Journal of Developmental and Behavioral Pediatrics<\/p>\n<p>Lim and Young (2024) Investigating the Relationship between Autism and Post-Traumatic Stress Disorder in Young Adults. Paper presented at INSAR, Melbourne, May 2024.<\/p>\n<p>\u00a0Lobregt-van Buuren et al (2019) Journal of Autism and Developmental Disorders 49,<\/p>\n<p>Schroeder et al. (2014). Journal of Autism and Developmental Disorders 44<\/p>\n<p>\u00a0Stack &amp; Lucyshyn (2019). Journal of Autism and Developmental Disorders 49<\/p>\n<p>Van Diest &amp; Marguerite (2022). Journal of EMDR Practice and Research 16.<\/p>\n<p>\u00a0Van Roekel et al. (2010). Journal of Autism and Developmental Disorders 40<\/p>\n<p>Wright et al. (2018). Journal of Child and Adolescent Trauma 11<\/p>\n<\/div><div class=\"bde-back-to-top-568-114 bde-back-to-top bde-back-to-top--progress is-sticky\">\n\n\n<button aria-label=\"Back to top\" tabindex=\"0\" class=\"bde-back-to-top__button bde-back-to-top__button--progress bde-back-to-top__button--show-always bde-back-to-top__button--animation-fade is-sticky  js-ee-back-to-top\">\n    \t<svg class=\"bde-back-to-top__progress-svg js-progress-svg\" width=\"100%\" height=\"100%\" viewbox=\"-1 -1 102 102\">\n\t  <path class=\"background\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n      <path class=\"tracker\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n  \t<\/svg>\n         <div class=\"bde-back-to-top__icon-wrap\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewbox=\"0 0 384 512\"><!--! 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