{"id":617,"date":"2024-11-13T11:00:06","date_gmt":"2024-11-13T10:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/autismusinfo.com\/?p=617"},"modified":"2024-11-13T11:00:06","modified_gmt":"2024-11-13T10:00:06","slug":"erkenntnisse-zu-autismus-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/erkenntnisse-zu-autismus-teil-2\/","title":{"rendered":"Erkenntnisse zu Autismus \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<section class=\"bde-section-617-110 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-button-617-109 bde-button\">\n    \n                                    \n    \n    \n    \n    \n            \n                    \n            \n            \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    <a class=\"breakdance-link button-atom button-atom--primary bde-button__button\" href=\"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/blog\/\" target=\"_self\" data-type=\"url\"  >\n\n    \n        <span class=\"button-atom__text\">Zur\u00fcck<\/span>\n\n        \n        \n                <\/a>\n\n    \n\n\n<\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-617-102 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-columns-617-106 bde-columns\"><div class=\"bde-column-617-107 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<h1 class=\"bde-heading-617-101 bde-heading\">\nErkenntnisse zu Autismus \u2013 Teil 2: Bew\u00e4ltigungsstrategien \n<\/h1><div class=\"bde-text-617-111 bde-text\">\n13. november 2024\n<\/div>\n<\/div><div class=\"bde-column-617-108 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"bde-image-617-105 bde-image\">\n<figure class=\"breakdance-image breakdance-image--605\">\n\t<div class=\"breakdance-image-container\">\n\t\t<div class=\"breakdance-image-clip\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"breakdance-image-object\" src=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Autismusserie6.jpg\" width=\"780\" height=\"780\" srcset=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Autismusserie6.jpg 780w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Autismusserie6-300x300.jpg 300w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Autismusserie6-150x150.jpg 150w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Autismusserie6-768x768.jpg 768w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Autismusserie6-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\"><\/div>\n\t<\/div><\/figure>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-617-112 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-rich-text-617-113 bde-rich-text breakdance-rich-text-styles\">\n<p><strong>\u2013 von Professor Tony Attwood, \u00dcbersetzung: ProZ-Probono-Netzwerk<\/strong><\/p>\n<p><br \/>In dieser vierteiligen Serie blickt Professor Tony Attwood auf eine 50-j\u00e4hrige Karriere im Bereich Autismus zur\u00fcck. Im ersten Teil unserer Serie von letzter Woche hat Tony Attwood Autismus im historischen Kontext er\u00f6rtert. In diesem zweiten Blogbeitrag teilt er seine Beobachtungen dar\u00fcber mit, wie verschiedene Personen mit Autismus umgehen und welche unterschiedlichen Ergebnisse sie mit diesen Bew\u00e4ltigungsstrategien erzielen. Im dritten Teil beschreibt er Erkrankungen, die h\u00e4ufig zusammen mit Autismus auftreten, und im letzten Teil geht er auf die Prognose bei Autismus ein.<\/p>\n<p>Eines der zentralen Merkmale von Autismus ist nach den DSM 5-Diagnosekriterien (Anmerkung der \u00dcbersetzerin: und der ICD-10 und ICD-11) ein Defizit in der Kommunikation mit anderen Menschen und der sozialen Interaktion. Die sozialen und zwischenmenschlichen Aspekte des Lebens stellen f\u00fcr ein autistisches Kind oder einen autistischen Erwachsenen eine Herausforderung dar. Wie kann sich eine autistische Person also an diese Herausforderungen anpassen? Meine (Tony Attwood) umfangreiche klinische Erfahrung legt nahe, dass es \u2013 je nach Pers\u00f6nlichkeit und der M\u00f6glichkeit, Bew\u00e4ltigungsstrategien zu entwickeln \u2013 vier m\u00f6gliche Anpassungsformen gibt: Introvertiertheit, Extrovertiertheit, Masking und Kompensation.<\/p>\n<p><br \/><strong>Introvertiertheit<\/strong><br \/>Die am leichtesten erkennbare Anpassung ist eine In-sich-Gekehrtheit bei Kindern, die man als Introvertiertheit bezeichnen k\u00f6nnte. Kinder und sp\u00e4ter Erwachsene reduzieren das soziale Miteinander auf ein Minimum oder vermeidet es aktiv, da sie erkennen, dass soziale Interaktionen komplex sind, \u00fcberfordern und Stress ausl\u00f6sen. Diese Art der Anpassung f\u00e4llt auf und kennzeichnet sich dadurch, dass die Person sich daf\u00fcr entscheidet, wenn m\u00f6glich allein zu sein, um ungest\u00f6rt das zu tun, was sie tun m\u00f6chte. Sie f\u00fchlt sich dabei nicht unbedingt einsam. Die Person findet im Alleinsein neue Energie, da das Zusammensein mit Menschen f\u00fcr sie manchmal verwirrend und anstrengend ist.<br \/>Wir stellen jedoch zunehmend fest, dass autistische Kinder mit einer extrovertierten Pers\u00f6nlichkeit h\u00e4ufig sehr motiviert sind, Kontakte zu kn\u00fcpfen. F\u00fcr diese Menschen gibt es zwei m\u00f6gliche Anpassungen, die soziale Kontakte erleichtern.<\/p>\n<p><br \/><strong>Extrovertiertheit<\/strong><br \/>Extrovertierte autistische Menschen suchen aktiv nach sozialen Kontakten. Leider haben autistische Kinder und Erwachsene aufgrund der Schwierigkeiten mit der \u201eTheory of Mind\u201c h\u00e4ufig Probleme, die subtile nonverbale Kommunikation bei einer sozialen Interaktion zu erkennen, die den Fluss, die Gegenseitigkeit und die Intensit\u00e4t des sozialen Austauschs reguliert und m\u00e4\u00dfigt. So wird ihr soziales Verhalten leider manchmal als aufdringlich, intensiv oder sogar irritierend empfunden. Eine Metapher zur Beschreibung dieser Anpassung an den Autismus ist die eines Autofahrers, der die Verkehrssignale (nonverbale Kommunikation) nicht sieht oder sich nicht an die Verkehrsregeln (soziale Regeln und Kontext) h\u00e4lt. Sie sind nicht in der Lage, soziale Situationen richtig zu deuten und werden daher f\u00fcr unangemessenes Verhalten kritisiert.<\/p>\n<p><br \/>Obwohl sie also sehr motiviert sind, Kontakte zu kn\u00fcpfen und Freunde zu finden, kann es vorkommen, dass Gleichaltrige diese Freundschaften vorzeitig beenden. Das hat zur Folge, dass die autistische Person bitter entt\u00e4uscht ist, dass Gespr\u00e4che, Freundschaften und Beziehungen nur von kurzer Dauer sind und es schwierig ist, beliebt zu werden. Wenn eine Freundschaft zustande kommt, kann die autistische Person besitzergreifend wirken und die neue Freundschaft mit einer Intensit\u00e4t idealisieren, die \u00fcberw\u00e4ltigend ist. Endet Freundschaft oder Beziehung, ist die autistische Person manchmal sehr verzweifelt, f\u00fchlt sich verlassen und unverstanden.<\/p>\n<p><br \/><strong>Masking<\/strong><br \/>Autistische Menschen, die maskieren, sind sich ihrer Schwierigkeiten bewusst, nonverbale Kommunikation zu lesen sowie Freundschaften zu finden und zu halten. Mit dieser Einsicht distanzieren sie sich zun\u00e4chst von ihren Mitmenschen, beobachten aber sehr genau ihre sozialen Interaktionen und das soziale Verhalten der Menschen im Allgemeinen. Sie versuchen, soziale Systeme oder Regeln zu erlernen und diese sozialen Regeln zu erkennen, zu interpretieren und einzuhalten. Ihre sozialen F\u00e4higkeiten werden eher durch intellektuelle Analyse als durch Intuition erreicht. Auf diese Weise k\u00f6nnen sie ihre sozialen Schwierigkeiten wirkungsvoll kaschieren. Es wird eine soziale \u201eMaske\u201c angelegt. Wir wissen, dass 70 Prozent der Erwachsenen mit einer Autismus-Spektrum-St\u00f6rung der Stufe 1 in sozialen Situationen konsequent maskieren. Die Forschung zeigt, dass autistische Frauen in der Regel besser in der Lage sind, zu maskieren als M\u00e4nner, und dass sie diese Anpassungsstrategie in vielerlei sozialen Situationen anwenden. Einige m\u00e4nnliche Autisten wenden diese Anpassungsstrategie jedoch ebenfalls an.<\/p>\n<p><br \/>Autistische M\u00e4dchen im Teenageralter maskieren Autismus m\u00f6glicherweise sehr effektiv, um nicht aufzufallen und werden deshalb nicht f\u00fcr eine diagnostische Beurteilung in Betracht gezogen. Es k\u00f6nnen Kommentare fallen wie \u201eDu bist zu sozial, um autistisch zu sein\u201c. Jeden Tag in der Schule (aber wahrscheinlich nicht zu Hause) spielen sie die Rolle eines typischen Schulm\u00e4dchens. Eigentlich h\u00e4tten sie f\u00fcr diese soziale Schauspielleistung im Kontakt zu den anderen Kindern der Schule einen Oscar verdient. Ihre scheinbare Kontaktfreudigkeit ist wirkungsvoll, aber oberfl\u00e4chlich und anstrengend. Zudem fehlt es ihnen an sozialer Identit\u00e4t, da sie in Wirklichkeit ja nicht die Personen sind, die die anderen in ihnen sehen. Masking kann eine Autismusdiagnose bis in die sp\u00e4ten Teenager- oder Erwachsenenjahre hinausz\u00f6gern. Und so werden leider auch die angemessene Unterst\u00fctzung und Therapie erst sp\u00e4t gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p><br \/>In sozialen Situationen kann es au\u00dferdem zu Versagens\u00e4ngsten kommen. Es f\u00fchlt sich f\u00fcr sie fast so an, als ob sie st\u00e4ndig \u201eauf der B\u00fchne\u201c st\u00fcnden. Wie Aschenputtel auf dem Ball k\u00f6nnen sie den Schein f\u00fcr eine Weile aufrechterhalten, sind dann aber v\u00f6llig ausgelaugt und m\u00fcssen nach Hause zur\u00fcckkehren, um sich in der Einsamkeit zu erholen. Wahrscheinlich gr\u00fcbeln sie in ihrem Zimmer dann noch \u00fcber ihre soziale Leistung nach. Dieser unglaubliche Stress kann sich schlie\u00dflich zu Angstst\u00f6rungen oder Depressionen und Selbstverletzungsverhalten entwickeln.<\/p>\n<p><br \/>Viele autistische Menschen maskieren, weil sie das innere und wahre Ich eigentlich gar nicht so richtig kennen. Einige erwachsene Frauen \u00e4u\u00dfern sogar: \u201eIch wei\u00df ja gar nicht, wer ich bin\u201c. Dies kann zu einem fehlenden Identit\u00e4tsgef\u00fchl, einem geringen Selbstwertgef\u00fchl und einer langwierigen Selbstanalyse f\u00fchren. Die M\u00e4dchen erkennen, dass ihre Freundschaften und Beziehungen auf einer T\u00e4uschung beruhen, bei der sie eine \u201efalsche\u201c Identit\u00e4t preisgeben. Dies verst\u00e4rkt ihr Gef\u00fchl der tiefen inneren Einsamkeit. Sie sehnen sich danach, ihr authentisches Selbst zu finden und sein zu k\u00f6nnen, sind sich aber dessen bewusst, dass sie, wenn sie ihr wahres Selbst offenbaren, abgelehnt und verachtet werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><br \/>Die Psychotherapie muss sich daher verst\u00e4rkt auf die negativen Langzeitfolgen von Masking konzentrieren, Selbstakzeptanz f\u00f6rdern und Wege aufzeigen, wie man befreundeten Personen und der Kollegschaft Autismus erkl\u00e4ren kann, damit andere autistische Eigenarten akzeptieren und sch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Nur so werden soziale Akzeptanz und Integration erleichtert.<\/p>\n<p><br \/><strong>Kompensation<\/strong><br \/>Eine vierte Anpassung an den Autismus besteht darin, einen Lebensstil zu schaffen, der autistische Z\u00fcge auf ein Minimum reduziert. Autistische M\u00e4dchen ziehen vielleicht die Gesellschaft von Jungen vor, deren soziale Dynamik viel einfacher zu entschl\u00fcsseln ist als die von M\u00e4dchen. Jungen sind vielleicht wohlwollender gegen\u00fcber anderen, sozial unbeholfenen Gleichaltrigen, die sich aber in ihrer Gesellschaft offensichtlich wohlf\u00fchlen und entspannen.<br \/>Kompensation kann auch dadurch erreicht werden, dass man ein Interesse oder Talent f\u00fcr Wissenschaft, Kunst oder Computerspiele pflegt, B\u00fccher schreibt, Kunst kreiert, Musik macht, singt, viele Sprachen lernt, sich in die Wissenschaft vertieft oder Spiele entwickelt. Exzentrisches soziales Auftreten wird akzeptiert, andere Gleichaltrige passen sich an, da sie dieses Talent erkennen und bewundern.<\/p>\n<p><br \/>Eine andere Kompensationsstrategie besteht darin, sich f\u00fcr einen fiktiven Helden oder Superhelden zu interessieren und Freundschaften zu schlie\u00dfen, die auf gemeinsamen Interessen beruhen, z. B. Cosplay und Comic-Con. Durch definierte und anerkannte Rollen kann so eine alternative Pers\u00f6nlichkeit entstehen. Autistische M\u00e4dchen k\u00f6nnen versuchen, sich sozial zu integrieren, indem sie Psychologie studieren und eifrig B\u00fccher \u00fcber K\u00f6rpersprache und Freundschaft lesen oder einen Beruf ergreifen, der nicht viel soziales Engagement erfordert, wie z. B. Guide in einem Naturpark.<br \/>Andere Kompensationsstrategien k\u00f6nnen darin bestehen, eine Teilzeitausbildung oder -besch\u00e4ftigung anzunehmen, um die Auswirkungen der Ersch\u00f6pfung zu verringern. H\u00e4ufig integrieren sie sich in ein soziales Netzwerk von befreundeten Personen und Kontakten mit Autismus, d. h. Menschen, die Autismus bei ihnen akzeptieren und soziale Interaktionen ohne Masking ermutigen. Und das macht f\u00fcr sie Sinn.<\/p>\n<p><br \/>Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><div class=\"bde-back-to-top-617-114 bde-back-to-top bde-back-to-top--progress is-sticky\">\n\n\n<button aria-label=\"Back to top\" tabindex=\"0\" class=\"bde-back-to-top__button bde-back-to-top__button--progress bde-back-to-top__button--show-always bde-back-to-top__button--animation-fade is-sticky  js-ee-back-to-top\">\n    \t<svg class=\"bde-back-to-top__progress-svg js-progress-svg\" width=\"100%\" height=\"100%\" viewbox=\"-1 -1 102 102\">\n\t  <path class=\"background\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n      <path class=\"tracker\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n  \t<\/svg>\n         <div class=\"bde-back-to-top__icon-wrap\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewbox=\"0 0 384 512\"><!--! 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