{"id":667,"date":"2024-12-16T10:23:15","date_gmt":"2024-12-16T09:23:15","guid":{"rendered":"https:\/\/autismusinfo.com\/?p=667"},"modified":"2024-12-16T10:23:15","modified_gmt":"2024-12-16T09:23:15","slug":"sensorische-verarbeitung-bei-autismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/sensorische-verarbeitung-bei-autismus\/","title":{"rendered":"Sensorische Verarbeitung bei Autismus und warum Konfrontationstherapie hier an ihre Grenzen st\u00f6\u00dft"},"content":{"rendered":"<section class=\"bde-section-667-110 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-button-667-109 bde-button\">\n        \n    \n    \n    \n    \n            \n                    \n            \n            \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    <a class=\"breakdance-link button-atom button-atom--primary bde-button__button\" href=\"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/blog\/\" target=\"_self\" data-type=\"url\"  >\n\n    \n        <span class=\"button-atom__text\">Zur\u00fcck<\/span>\n\n        \n        \n                <\/a>\n\n    \n\n\n<\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-667-102 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-columns-667-106 bde-columns\"><div class=\"bde-column-667-107 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<h1 class=\"bde-heading-667-101 bde-heading\">\nSensorische Verarbeitung bei Autismus und warum Konfrontationstherapie hier an ihre Grenzen st\u00f6\u00dft\n<\/h1><div class=\"bde-text-667-111 bde-text\">\n16. december 2024\n<\/div>\n<\/div><div class=\"bde-column-667-108 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"bde-image-667-105 bde-image\">\n<figure class=\"breakdance-image breakdance-image--401\">\n\t<div class=\"breakdance-image-container\">\n\t\t<div class=\"breakdance-image-clip\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"breakdance-image-object\" src=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-scaled.jpg\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-scaled.jpg 2560w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-300x200.jpg 300w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-768x512.jpg 768w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20-tips-for-managing-anxiety-final-18x12.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\"><\/div>\n\t<\/div><\/figure>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-667-112 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-rich-text-667-113 bde-rich-text breakdance-rich-text-styles\">\n<p><strong>Von Emma Hinze, Professor Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett, \u00dcbersetzung \u2013 Sigrid Andersen<\/strong><br \/><br \/>Bei der sensorischen Verarbeitung geht es darum, wie das Gehirn sensorische Reize aus der Umgebung wahrnimmt und auf sie reagiert. Bei autistischen Menschen ist die sensorische Verarbeitung h\u00e4ufig v\u00f6llig anders als bei nicht-autistischen Menschen, was zu einer Hypersensibilit\u00e4t oder verringerten Sensibilit\u00e4t in Bezug auf Ger\u00e4usche, Licht, Textur, Geruch und Geschmack f\u00fchrt. Diese unterschiedliche sensorische Verarbeitung kann den Alltag und die Lebensqualit\u00e4t stark beeinflussen.<br \/><br \/><strong>Autistische Menschen k\u00f6nnen sensorische Reize unterschiedlich wahrnehmen:<\/strong><br \/><strong>1. Hypersensibilit\u00e4t<\/strong>: Eine \u00fcberaus starke Reaktion auf sensorische Reize, bei der sogar leichte Stimuli als erdr\u00fcckend oder schmerzhaft empfunden werden. Beispielsweise wirkt ein lautes Ger\u00e4usch qu\u00e4lend laut, bestimmte Materialien kratzen unglaublich. Nicht auszuhalten also!<\/p>\n<p><strong>2. Verringerte Sensibilit\u00e4t:<\/strong> Eine verringerte Reaktion auf sensorische Reize, bei der die Betroffenen Stimuli, die andere problemlos erkennen, nicht wahrnehmen. Beispielsweise reagieren Betroffene nicht auf ihren Namen oder begeben sich gezielt in Situationen mit \u00e4u\u00dferst starken sensorischen Reizen, um \u201enormale\u201c Reaktionen zu erleben.<\/p>\n<p><strong>3. Reize suchen<\/strong>: Einige Betroffene brauchen bestimmte sensorische Reize wie die Drehbewegung des eigenen K\u00f6rpers, Sprungbewegungen oder die Ber\u00fchrung bestimmter Materialien, um sensorische Erfahrungen aushalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>4. Reize meiden:<\/strong> Einige Betroffene meiden bestimmte Reize, die f\u00fcr sie erdr\u00fcckend und unangenehm wirken. Sie halten sich beispielsweise die Ohren zu, um Ger\u00e4usche zu filtern oder weigern sich, bestimmte Kleidungsst\u00fccke zu tragen.<br \/><br \/><strong>Angst und Konfrontationstherapie<\/strong><br \/>Angstst\u00f6rungen sind h\u00e4ufige psychische Erkrankungen. Betroffene machen sich meist gro\u00dfe Sorgen, haben Angst und erleben auch k\u00f6rperliche Symptome wie erh\u00f6hten Puls, Schwitzen und Anspannung. Bei Angstst\u00f6rungen wird h\u00e4ufig Konfrontationstherapie eingesetzt. Bei dieser Therapie werden Betroffene langsam und wiederholt sowie in einer kontrollierten und sicheren Umgebung Reizen oder Situationen ausgesetzt, die Angst machen. Ziel der Therapie ist es, die Reaktion und somit Angst im Laufe der Zeit abzuschw\u00e4chen, indem Betroffene sich an die Situation gew\u00f6hnen und eine kognitive Umstrukturierung stattfindet.<br \/><br \/><strong>Konfrontationstherapie und Probleme bei der sensorischen Verarbeitung<\/strong><br \/>Obwohl Konfrontationstherapie bei Angstst\u00f6rungen durchaus hilfreich sein kann, muss diese Therapie bei Problemen mit der sensorischen Verarbeitung autistischer Menschen kritisch gesehen werden. Die unterschiedliche sensorische Verarbeitung, besonders bei einer Hypersensibilit\u00e4t, kann tats\u00e4chlich Schmerzen und Unbehagen verursachen, was nicht auf irrationale Angst zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern schlichtweg eine k\u00f6rperliche und neurologische Reaktion ist. Diese wichtigen Faktoren sollten daher ber\u00fccksichtigt werden:<\/p>\n<p><br \/><strong>1. K\u00f6rperliche Schmerzen und Unbehagen:<\/strong> Viele autistische Menschen erleben sensorische Reize nicht einfach nur als unangenehm, sondern als unglaublich schmerzhaft. Bestimmte Ger\u00e4usche verursachen beispielsweise k\u00f6rperliche Schmerzen, bestimmte Materialien l\u00f6sen bei Ber\u00fchrung k\u00f6rperliche Schmerzen aus. Werden Betroffene diesen Reizen wiederholt ausgesetzt, verringern sich die Schmerzen nicht. Sie gew\u00f6hnen sich nicht einfach an sie.<\/p>\n<p><strong>2. Risiko der Traumatisierung:<\/strong> Indem Betroffene schmerzhaften sensorischen Reizen ausgesetzt werden, damit sie sich \u201edaran gew\u00f6hnen\u201c, kann es zu einer Traumatisierung kommen. W\u00e4hrend bei Angstst\u00f6rungen die Reaktion auf Angst machende Situationen durch wiederholtes Erleben verringert werden kann, werden Schmerzen bei sensorischen Reizen meist nicht schw\u00e4cher, was die Angst und das Vermeidungsverhalten schlie\u00dflich nur noch verschlimmert.<\/p>\n<p><strong>3. Individuelle Unterschiede:<\/strong> Autistische Menschen erleben verschiedene Sinnesreize oft ganz unterschiedlich. W\u00e4hrend einige von sehr langsamer Konfrontation mit leicht unangenehmen Reizen profitieren und so ihre Resilienz verbessern k\u00f6nnen (beispielsweise indem sie zur sensorischen Regulierung eine Gewichtsdecke verwenden), ist dieser Ansatz f\u00fcr viele Betroffene absolut untragbar. Daher ist es unerl\u00e4sslich, individuelle Therapien anzubieten, die das sensorische Profil der Betroffenen ber\u00fccksichtigen.<br \/><br \/><strong>Geeignete Ans\u00e4tze bei Problemen mit der sensorischen Verarbeitung<\/strong><br \/>Bei autistischen Menschen, die gro\u00dfe Probleme mit der sensorischen Verarbeitung erleben, sind alternative Ans\u00e4tze meist besser geeignet als Konfrontationstherapie:<\/p>\n<p><strong>1. Sensorische Integrationstherapie:<\/strong> Bei dieser Therapie sollen Betroffene lernen, sensorische Reize besser zu verarbeiten und besser auf sie zu reagieren. Gut strukturierte Aktivit\u00e4ten, die auf die individuellen sensorischen Bed\u00fcrfnisse von Betroffenen abgestimmt sind, helfen so beim Entwickeln von Bew\u00e4ltigungsstrategien.<\/p>\n<p><strong>2. Ver\u00e4nderungen der Umwelt:<\/strong> Indem die Umwelt sensorisch angenehm gestaltet wird, k\u00f6nnen Reize und erdr\u00fcckende Stimuli reduziert werden. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Noise-Cancelling-Kopfh\u00f6rer, eine angenehmere Beleuchtung oder Pausen von den sensorischen Reizen in einer ruhigen Umgebung.<\/p>\n<p><strong>3. Bew\u00e4ltigungsstrategien und Tools<\/strong>: Einsatz von Tools und Strategien, um sensorische \u00dcberreizung zu vermeiden. Dabei kann es sich um Stimming-Spielzeug, Gewichtsdecken und sensorische \u201eDi\u00e4t\u201c (genau geplante Aktivit\u00e4ten mit dem richtigen Ma\u00df an sensorischen Reizen f\u00fcr die jeweilige Person) handeln.<\/p>\n<p><strong>4. Langsame Konfrontation mit dem Einverst\u00e4ndnis der Betroffenen:<\/strong> K\u00f6nnen Betroffene durch langsame Konfrontation an leicht unangenehme sensorische Reize gew\u00f6hnt werden, sollte dies stets mit dem Einverst\u00e4ndnis der Betroffenen erfolgen. Sie m\u00fcssen sich dabei wohlf\u00fchlen und sicher sein, dass sie den Prozess selbst steuern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>5. Grundlegende Angst reduzieren:<\/strong> Die Hypersensibilit\u00e4t bei sensorischen Reizen wird gr\u00f6\u00dfer, je mehr Angst Betroffene grunds\u00e4tzlich haben. Indem Betroffenen eine Ver\u00e4nderung der Umwelt geboten wird, die ihren Bed\u00fcrfnissen als autistische Person entspricht, die Betroffenen bessere Bew\u00e4ltigungsstrategien erlernen und allgemein mit dem Reduzieren der Angst gearbeitet wird, kann das Unbehagen in Bezug auf diese so unterschiedliche Wahrnehmung von Reizen verringert werden. H\u00e4ufig wird auch die Intensit\u00e4t der Reize schlie\u00dflich als geringer erlebt.<br \/><br \/><strong>Fazit<\/strong><br \/>W\u00e4hrend Konfrontationstherapie bei Angstst\u00f6rungen erfolgreich eingesetzt werden kann, ist diese bei Problemen der sensorischen Verarbeitung, die autistische Menschen oft erleben, nicht geeignet. Besonders dann nicht, wenn diese Reize Schmerzen oder Unbehagen verursachen. Es ist daher entscheidend, das einzigartige sensorische Profil von autistischen Menschen zu verstehen und geeignete Strategien einzusetzen, um sie effizient unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen, anstatt kontraproduktiv zu arbeiten oder sogar zu traumatisieren.<\/p>\n<p><strong>Eigene Anmerkungen zu diesem Artikel<\/strong><br \/>Im Zusammenhang mit sensorischer Hypersensibilit\u00e4t sollte auch soziale Phobie bei autistischen Menschen aus einem v\u00f6llig anderen Blickwinkel betrachtet werden. W\u00e4hrend f\u00fcr Nichtbetroffene oft Konfrontationstherapie hilfreich sein kann, ist eine solche f\u00fcr autistische Menschen kontraproduktiv. Bei ihnen geht es nicht nur um die Angst vor sozialen Situationen und Unvorhergesehenem an sich, sondern auch um die Angst vor \u00dcberreizung durch zu viele sensorische Inputs in sozialen Situationen, die zus\u00e4tzlich noch mit der Angst vor einem Meltdown und somit Kontrollverlust einhergeht. Soziale Situationen k\u00f6nnen daher nur \u201ege\u00fcbt\u201c werden, wenn ein geeigneter Rahmen mit wenigen Reizen und R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten gegeben ist.<\/p>\n<p><strong>Quellenangaben:<\/strong><br \/>Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/<\/p>\n<p>Case-Smith, J., Weaver, L. L., &amp; Fristad, M. A. (2015). A systematic review of sensory processing interventions for children with autism spectrum disorders.\u202fAutism,\u202f19(2), 133\u2013148.<br \/>Dellapiazza, F., Vernhet, C., Blanc, N., Miot, S., Schmidt, R., &amp; Baghdadli, A. (2018). Links between sensory processing, adaptive behaviours, and attention in children with autism spectrum disorder: A systematic review. Psychiatry Research, 270, 78\u201388.<br \/>Krijn, M., Emmelkamp, P. M., Olafsson, R. P., &amp; Biemond, R. (2004). Virtual reality exposure therapy of anxiety disorders: A review. Clinical psychology review, 24(3), 259\u2013281.<br \/>Muskett, A., Radtke, S., White, S., &amp; Ollendick, T. (2019). Autism spectrum disorder and specific phobia: The role of sensory sensitivity: Brief review.\u202fReview Journal of Autism and Developmental Disorders,\u202f6, 289\u2013293.<br \/>Schoen, S.A., Lane, S. J., Mailloux, Z., May-Benson, T., Parham, L. D., Smith Roley, S. and Schaaf, R.C. (2019), A systematic review of ayres sensory integration intervention for children with autism. Autism Research, 12: 6-19.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1002\/aur.2046<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><div class=\"bde-back-to-top-667-114 bde-back-to-top bde-back-to-top--progress is-sticky\">\n\n\n<button aria-label=\"Back to top\" tabindex=\"0\" class=\"bde-back-to-top__button bde-back-to-top__button--progress bde-back-to-top__button--show-always bde-back-to-top__button--animation-fade is-sticky  js-ee-back-to-top\">\n    \t<svg class=\"bde-back-to-top__progress-svg js-progress-svg\" width=\"100%\" height=\"100%\" viewbox=\"-1 -1 102 102\">\n\t  <path class=\"background\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n      <path class=\"tracker\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n  \t<\/svg>\n         <div class=\"bde-back-to-top__icon-wrap\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewbox=\"0 0 384 512\"><!--! 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