{"id":725,"date":"2025-02-09T11:27:22","date_gmt":"2025-02-09T10:27:22","guid":{"rendered":"https:\/\/autismusinfo.com\/?p=725"},"modified":"2025-02-12T15:13:39","modified_gmt":"2025-02-12T14:13:39","slug":"pda-derzeitiges-verstaendnis-und-zukuenftige-forschungsrichtungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/pda-derzeitiges-verstaendnis-und-zukuenftige-forschungsrichtungen\/","title":{"rendered":"PDA: Derzeitiges Verst\u00e4ndnis und zuk\u00fcnftige Forschungsrichtungen"},"content":{"rendered":"<section class=\"bde-section-725-110 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-button-725-109 bde-button\">\n        \n    \n    \n    \n    \n            \n                    \n            \n            \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    <a class=\"breakdance-link button-atom button-atom--primary bde-button__button\" href=\"https:\/\/autismusinfo.com\/blog\/\" target=\"_self\" data-type=\"url\"  >\n\n    \n        <span class=\"button-atom__text\">Zur\u00fcck<\/span>\n\n        \n        \n                <\/a>\n\n    \n\n\n<\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-725-102 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-columns-725-106 bde-columns\"><div class=\"bde-column-725-107 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<h1 class=\"bde-heading-725-101 bde-heading\">\nPDA: Derzeitiges Verst\u00e4ndnis und zuk\u00fcnftige Forschungsrichtungen\n<\/h1><div class=\"bde-text-725-111 bde-text\">\n12. februar 2025\n<\/div>\n<\/div><div class=\"bde-column-725-108 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"bde-image-725-105 bde-image\">\n<figure class=\"breakdance-image breakdance-image--711\">\n\t<div class=\"breakdance-image-container\">\n\t\t<div class=\"breakdance-image-clip\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"breakdance-image-object\" src=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA.jpg\" width=\"1080\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA.jpg 1080w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA-300x300.jpg 300w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA-150x150.jpg 150w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA-768x768.jpg 768w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px\"><\/div>\n\t<\/div><\/figure>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-725-112 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-rich-text-725-113 bde-rich-text breakdance-rich-text-styles\">\n<p><strong>Von Dr. Michelle Garnett und Prof. Tony Attwood \u2013 \u00dcbersetzung: Saskia Paasch f\u00fcr Fachverein PDA Deutschland<\/strong><\/p>\n<p><br \/>PDA-Verhalten kann von au\u00dfen sehr widerspr\u00fcchlich erscheinen. Pl\u00f6tzlich vermeidet eine Person hartn\u00e4ckig und wie besessen Alltagsaufgaben, die sie an den Tagen zuvor scheinbar m\u00fchelos erledigen konnte, zu denen sie also in der Lage ist und die zumindest keine offensichtlichen angstausl\u00f6senden Faktoren beinhalten. F\u00fcr alle Beteiligten, inklusive der Person mit PDA selbst, w\u00e4re es einfacher, wenn diese Aufgaben einfach erledigt w\u00fcrden. Teilweise handelt es sich bei den vermiedenen T\u00e4tigkeiten sogar um Dinge, die die Person selbst mag oder bei denen sie selbst die Notwendigkeit sieht, sie zu verrichten. Weshalb geht sie diesen Aufgaben also nicht einfach nach? In diesem Artikel soll das derzeitige Verst\u00e4ndnis zum Auftreten von PDA beleuchtet werden. Au\u00dferdem skizziert Tony Attwood zuk\u00fcnftige Forschungsrichtungen, die eingeschlagen werden m\u00fcssen, um den Wissensstand zu diesem speziellen Autismusprofil zu erweitern.<\/p>\n<p><br \/><strong>PDA und \u00c4ngste<\/strong><br \/>Kildahl et al. (2012) untersuchten 13 ausgew\u00e4hlte, ihre Einschlusskriterien erf\u00fcllende Studien zum Thema \u201ePDA bei Kindern\u201c, um diese auf ihre methodische Genauigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen. Einer der Forschungsgegenst\u00e4nde, denen sie sich widmeten, war der Zusammenhang von PDA und Angstzust\u00e4nden. Diese Fragestellung ist \u00e4u\u00dferst wichtig, da Vermeidungsverhalten im Allgemeinen im Zusammenhang mit einem hohen Ma\u00df an Angst auftritt, und Angst bei Autismus weit verbreitet ist (Kerns et al., 2020). Nur zwei der acht untersuchten Querschnittsstudien legten den Fokus auf \u00c4ngste, und in beiden Studien wurde festgestellt, dass die PDA-Gruppe mit einem st\u00e4rkeren Angstniveau korrelierte als die Autismusgruppe (ohne PDA, Anm. d. \u00dcbers.) (O\u2019Nion\u2019s, Viding et al., 2014; Stuart et al., 2020).<\/p>\n<p><br \/>Eine Studie (Gore Langton &amp; Frederickson, 2016) befragte Eltern von PDA-Kindern und deckte dabei Thematiken auf, die sich sowohl auf das Sicherheitsbed\u00fcrfnis als auch auf bestimmte Reaktionen der Kinder auf Unsicherheit\/unsichere Situationen bezogen.\u202fNur in einer der drei in die \u00dcberpr\u00fcfung einbezogenen Fallstudien wurden m\u00f6gliche psychiatrische Begleiterkrankungen betrachtet (Reilly et al., 2014). Von den vier darin untersuchten Kindern im Alter zwischen 5 und 10 Jahren erf\u00fcllte keines die Kriterien f\u00fcr Angsterkrankungen\/Angstst\u00f6rungen oder Depressionen. \u00c4ngste k\u00f6nnen sich allerdings bei autistischen Kindern anders als bei nicht-autistischen zeigen, weshalb es durchaus m\u00f6glich ist, dass die Eltern die Anzeichen daf\u00fcr \u00fcbersehen haben.<\/p>\n<p><br \/>Derzeit gibt es nur wenige Studien, die das Zusammenspiel von PDA und Angst oder Trauma untersuchen. In jeder der von Kildahl und seinem Team untersuchten Studie, verlie\u00df man sich auf Informationen der Eltern. In keiner wurden die Personen mit PDA selbst zu ihren \u00c4ngsten befragt. Es ist auch dadurch ein schwieriges Studiengebiet, da sich die \u00c4ngste von autistischen Kindern anders zeigen als die von nicht-autistischen und sie zus\u00e4tzlich durch Interozeption, also der Wahrnehmung des K\u00f6rpers, und\/oder Alexithymie \u2013 Gef\u00fchlsblindheit \u2013 oder Sprachprobleme seltener in der Lage dazu sind, selbst \u00fcber ihre \u00c4ngste zu berichten.<\/p>\n<p><br \/>Bei der Konzeptualisierung von PDA als eigenst\u00e4ndige Diagnose\/Erkrankung sollte vern\u00fcnftigerweise darauf verzichtet werden, das Profil durch andere Diagnosen\/Erkrankungen wie Angstst\u00f6rung und\/oder Depression und\/oder traumabedingte St\u00f6rungen zu erkl\u00e4ren. Bei diesen Erkrankungen kommt es ebenfalls zu einem pathologischen (oder dysfunktionalen) Ausma\u00df an Vermeidungsverhalten. Eine Sorge, die von Forschenden ge\u00e4u\u00dfert wurde, ist, dass die Gefahr besteht, dass eventuell zugrunde liegende emotionale Schwierigkeiten wie Angstst\u00f6rungen oder Trauma, nicht hinreichend thematisiert oder behandelt werden, wenn PDA als neurologische Erkl\u00e4rung f\u00fcr bestimmte Verhaltensweisen herangezogen wird (Orm et al., 2019).<\/p>\n<p><br \/>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es, wie oben erw\u00e4hnt, einen eindeutigen Zusammenhang zwischen PDA und Angst gibt, dieser jedoch noch nicht vollst\u00e4ndig erforscht und verstanden ist. Die derzeitige klinische Konzeptionalisierung (z. B. Christie &amp; Fidler, 2018) sieht die Angst als Ausl\u00f6ser der Unf\u00e4higkeit, t\u00e4gliche Anforderungen zu erf\u00fcllen, d. h., die Anforderungsvermeidung entsteht durch das Bed\u00fcrfnis, die Kontrolle dar\u00fcber zu haben, die \u00fcbermannende Angst vor Kontrollverlust zu bew\u00e4ltigen. Eine Person mit PDA wird ihre Unf\u00e4higkeit als Erstarren (freeze) beschreiben. So sagte eine Frau k\u00fcrzlich zu Michelle Garnett: \u201eMein Gehirn ist buchst\u00e4blich nicht dazu in der Lage. Ich suche mir das nicht aus. Ich kann es einfach nicht tun.\u201c Und eine Jugendliche, der Tr\u00e4nen der Verzweiflung die Wangen liefen, meinte k\u00fcrzlich: \u201eIch verstehe nicht, warum ich normale Dinge, wie in die Schule zu gehen oder zu duschen oder die Hausarbeit zu erledigen, nicht wie jeder andere Mensch tun kann, aber ich kann es einfach nicht.\u201c<br \/><br \/><strong>Gene oder Erziehung<\/strong><br \/>Bisher gibt es keine Forschungsarbeiten, die Anforderungsvermeidungsverhalten als komplexes soziales Ph\u00e4nomen untersuchen, indem sie die Wechselwirkung zwischen den Personen mit PDA und deren Umwelt mit einbeziehen. Nach unserem derzeitigen Verst\u00e4ndnis von PDA liegen die Schwierigkeiten in der Person selbst begr\u00fcndet, wodurch der Einfluss des Umfelds verdeckt bleibt (Milton, 2013, Orn et al., 2019).\u202fJede soziale Kommunikation findet jedoch aus einer Dynamik heraus statt, und diese Dynamik beeinflusst die Antworten einer jeden Person innerhalb dieser sozialen Interaktion. In transaktionalen Darstellungen von Autismus (Anm. d. \u00dcbers.: Darstellungen, in denen die Wechselbeziehungen mit dem Umfeld mit einbezogen werden) wird davon ausgegangen, dass der Entwicklungsprozess durch die Art der Reaktionen beeinflusst wird, die in der Interaktion mit anderen erfahren wird (Mitchell, 2017). Vielleicht liegt es an dem schrecklichen Irrtum der Psychiatrie, die Ursache von Autismus darin zu sehen, dass die Mutter ihr Kind nicht genug liebe (z. B. Bettelheim, 1967), dass es nur wenige Studien dar\u00fcber gibt, wie sich die elterliche Erziehung und das famili\u00e4re Umfeld auf die soziale Entwicklung von autistischen Kindern auswirken. Wir wissen, dass Autismus nicht rein genetisch bedingt und ein Gehirn insbesondere in den ersten Jahren der Entwicklung stark formbar ist, was unweigerlich dazu f\u00fchrt, dass fr\u00fche soziale Erfahrungen die Gehirnentwicklung beeinflussen. Es w\u00e4re sowohl f\u00fcr autistische Menschen als auch deren Familien hilfreich, wenn es Untersuchungen dazu g\u00e4be, welche elterlichen Erziehungsmethoden am geeignetsten daf\u00fcr sind, autistische Familienmitglieder zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><br \/>Ein Beispiel f\u00fcr die Wechselbeziehung von Autismus ist das Konzept des \u201edoppelten Empathie-Problems\u201c (Milton, 2012). Dieses besagt, dass autistische Menschen nicht nur deshalb Probleme damit haben, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, weil sie von Natur aus Schwierigkeiten damit haben, die Bed\u00fcrfnisse bzw. Gem\u00fctsverfassungen nicht-autistischer Menschen zu deuten, sondern auch, weil eben diese anderen Menschen, Schwierigkeiten damit haben, die psychische Verfassung autistischer Menschen zu deuten. Es liegen also auf beiden Seiten Missverst\u00e4ndnisse vor. Im Einklang mit diesem \u201edoppelten Empathieproblem\u201c kann ein Kind mit PDA als ungezogenes, trotziges, unh\u00f6fliches und respektloses Kind fehlinterpretiert werden, weil es sich beharrlich weigert, vielen scheinbar nachvollziehbaren\/vern\u00fcnftigen\/sinnvollen Aufforderungen von Erwachsenen nachzukommen. Infolgedessen kommt es h\u00e4ufig zu Disziplinarma\u00dfnahmen, die bestenfalls aus einer ruhigen verbalen Korrektur und dem Entzug von Privilegien bestehen. An weniger optimalen Tagen kann es aber auch dazu kommen, dass die Eltern das Kind anschreien und sich \u00fcber das Kind und sein Verhalten beschweren. Es k\u00f6nnen dann zum Beispiel S\u00e4tze fallen wie \u201eDu musst in sozialer Hinsicht noch viel lernen\u201c oder \u201eWarum machst du immer alles so schwierig?\u201c, vielleicht sogar noch schlimmere. Sowohl die Eltern als auch das Kind haben dann das Gef\u00fchl, \u201enicht gut genug\u201c zu sein, und mit der Zeit kann sich ihre Beziehung verschlechtern.<\/p>\n<p><br \/>Wenn davon ausgegangen wird, dass die Renitenz eines PDA-Kindes durch ein hohes Ma\u00df an Angst ausgel\u00f6st wird, welches wiederum dazu f\u00fchrt, dass das Kind entweder \u201eerstarrt\u201c (freeze) oder \u201ek\u00e4mpft\u201c (fight) und dieses Kind durch PDA aufgrund von kognitiven Empathieproblemen keine R\u00fccksicht auf die Auswirkungen seines Verhaltens auf die Familie oder die schulische Umgebung nehmen kann, wird die Angst des Kindes durch die beschriebenen typischen Erziehungsstrategien wahrscheinlich noch verst\u00e4rkt. Es kann somit passieren, dass sich das Kind in der Familie weniger sicher f\u00fchlt, wenn es die Erziehungsma\u00dfnahmen nicht nachvollziehen kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sie mit Schreien verbunden sind, da PDA-Kinder sehr sensibel sind und ein hohes Ma\u00df an affektiver Empathie besitzen, die dazu beitr\u00e4gt, dass sie negative Energien sehr stark sp\u00fcren. Viele Familien machen jahrelang solche Erfahrungen, bevor sie eine Diagnose erhalten und mehr Verst\u00e4ndnis zu PDA erlangen. Dabei entsteht unbeabsichtigt gro\u00dfer Schaden in der Beziehung, der repariert werden muss.<\/p>\n<p><br \/>Bei solchen Interaktionen kann die erlebte Fehlanpassung zu einem erh\u00f6hten Ma\u00df an Angst \u2013 sowohl bei den Eltern als auch beim Kind \u2013 f\u00fchren, wodurch es m\u00f6glicherweise zu mehr PDA-typischen Verhaltensweisen kommt, die als st\u00f6rend und sozial unangemessen angesehen werden und deshalb wiederum zu mehr negativen sozialen Sanktionen und Konsequenzen f\u00fchren. Einige Forschende haben nahe gelegt, dass diese transaktionalen Faktoren PDA-Verhaltensweisen verschlimmern oder aufrechterhalten k\u00f6nnen (Davis &amp; Crompton, 2021; Mitchell et al, 2021), es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass durch diese Erziehungspraktiken PDA verursacht wird. Selbst wenn von klein auf eine \u201esanftere\u201c Erziehungsmethode angewandt, d. h. der Erziehungsstil an die Bed\u00fcrfnisse des Kindes angepasst wurde, und die Familie zum Zeitpunkt des Schuleintritts des Kindes gut funktioniert, zeigt sich die Intoleranz gegen\u00fcber Anforderungen deutlicher, sobald diese sich erh\u00f6hen (Sally Russell OBE, 2023, pers\u00f6nliche Mitteilung).<br \/><br \/><strong>Forschungsrichtungen<\/strong><br \/>Es gibt viele Bereiche, die weiter erforscht werden m\u00fcssen, um PDA besser zu verstehen. Zu folgenden Themengebieten werden mehr Studien ben\u00f6tigt:<br \/>\u2022 Wie kann PDA zuverl\u00e4ssig festgestellt werden?<br \/>\u2022 Gibt es physische Marker f\u00fcr PDA, z. B. bei der Hirnstruktur?<br \/>\u2022 Welcher Zusammenhang besteht zwischen PDA und Angstzust\u00e4nden?<br \/>\u2022 Welcher Zusammenhang besteht zwischen PDA und ADHS?<br \/>\u2022 Ist Angst ein Ausl\u00f6ser f\u00fcr Anforderungsvermeidung, und verringert die Behandlung der Angst die Anforderungsvermeidung?<br \/>\u2022 Gibt es Verhaltensmuster, die die Anforderungsvermeidung verst\u00e4rken oder abschw\u00e4chen, und wenn ja, welche?<br \/>\u2022 Welche Erziehungsmethoden sind f\u00fcr Kinder mit PDA am geeignetsten?<br \/>\u2022 Wie kann PDA bei Erwachsenen festgestellt werden?<br \/>\u2022 Wie k\u00f6nnen Erwachsene mit PDA am besten unterst\u00fctzt werden?<br \/><br \/><strong>Ressourcen<\/strong><br \/>Es gibt viele gute Informationsquellen. Hier einige unserer Favoriten:<\/p>\n<p><br \/>Anlaufstelle Information und Beratung: FAPDA (Fachverein PDA-Autismus-Profil) https:\/\/pda-autismus-verein.org\/<\/p>\n<p><br \/>Online-Information:<br \/>Die PDA Society im Vereinigten K\u00f6nigreich hat eine Bibliothek mit hilfreichen, evidenzbasierten Quellen zu PDA entwickelt. Wir empfehlen folgende:<br \/>PDA Society<br \/>Als Einstieg sehr empfehlenswert ist z. B. das Dokument Praxisleitfaden:<br \/>Practice Guidance Document<br \/>Der amerikanische Psychologe Dr. Ross Greene hat ein Betreuungsmodell namens Collaborative &amp; Proactive Solutions (CPS, deutsch: Kooperative und Proaktive L\u00f6sungen) entwickelt, das sich auf Forschung und Praxis st\u00fctzt und auf Zusammenarbeit und Mitgef\u00fchl beruht. Er verwendet nicht den Begriff PDA, sondern spricht stattdessen von Kindern, bei denen herausforderndes Verhalten auftritt, wenn die an sie gestellten Anforderungen und Erwartungen ihre F\u00e4higkeit \u00fcbersteigen, angepasst zu reagieren. Seine Website enth\u00e4lt ausgezeichnete praktische Ressourcen f\u00fcr Eltern, Lehrkr\u00e4fte und Gesundheitsfachleute.<br \/>livesinthebalance.org<br \/><br \/>B\u00fccher: Kinder und Jugendliche<br \/>Ein gl\u00fccklicheres Leben f\u00fcr dein Kind mit PDA von Alice Running.<\/p>\n<p><br \/>Collaborative Approaches to Learning for Pupils with PDA: Strategies for Education Professionals (2018) by Ruth Christie and Phil Fidler, published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>Super Shamlal \u2013 Living and Learning with Pathological Demand Avoidance (2019) by K I Al-Ghani, published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>Dr Ross Green (2021). The Explosive Child [Sixth Edition]: A New Approach for Understanding and Parenting Easily Frustrated, Chronically Inflexible Children. Published by Harper Collins, US.<br \/><br \/>B\u00fccher: Erwachsene:<br \/>Zirkus im Kopf von Liv Cadler\/Saskia S. Neu<\/p>\n<p>Being Julia: A Personal Account of Living with PDA (2021). By Ruth Fidler and Julia Daunt. Published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>PDA by PDAers: From Anxiety to Avoidance and Masking to Meltdowns (2019). Ed. Sally Cat. Published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>PDA Paradox; The Highs and Lows of My Life on a Little Known Part of the Autism Spectrum. (2019). By Harry Thompson. Published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>Es gibt viele weitere tolle B\u00fccher zum Thema PDA, die wir empfehlen k\u00f6nnen. Sie sind alle auf der Internetseite der PDA Society gelistet:<br \/>PDA Society Book List<br \/><br \/>Bibliografie<br \/>Bettelheim, Bruno.\u202fThe Empty Fortress: Infantile Autism and the Birth of the Self.\u202fNew York: Free Press, 1967.<br \/>Calvo F, Karras BT, Phillips R, Kimball AM, Wolf F. Diagnoses, syndromes, and diseases: a knowledge representation problem. AMIA Annu Symp Proc. 2003; 2003:802. PMID: 14728307; PMCID: PMC1480257.<br \/>Christie, R. &amp; Fidler, F. (2018). Collaborative Approaches to Learning for Pupils with PDA: Strategies for Education Professionals. Jessica Kingsley Publishers, London, UK.<br \/>Eaton, J. &amp; Weaver, K. (2020). An exploration of the Pathological (or Extreme) Demand Avoidant profile in children referred for an autism diagnostic assessment using data from ADOS-2 assessments and their developmental histories. GAP, 21 (2), 33- 51<br \/>Gillberg C. (2014). Commentary: PDA \u2013 Public display of affection or pathological demand avoidance? Reflections on O\u2019Nions et al. (2014). (2014).\u202fJournal of Child Psychology and Psychiatry, 55(7), 769\u2013770.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1111\/jcpp.12275<br \/>Gore Langton E., Frederickson N. (2018). Parents\u2019 experiences of professionals\u2019 involvement for children with extreme demand avoidance.\u202fInternational Journal of Developmental Disabilities, 64(1), 16\u201324.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1080\/20473869.2016.1204743<br \/>Kerns C. M., Winder-Patel B., Iosif A. M., Nordahl C. W., Heath B., Solomon M., Amaral D. G. (2020). Clinically significant anxiety in children with autism spectrum disorder and varied intellectual functioning.\u202fJournal of Clinical Child &amp; Adolescent Psychology. Advance online publication.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1080\/15374416.2019.1703712<br \/>Kildahl, A. N., Helverschou, S. B., Rysstad, A. L., Wigaard, E., Hellerud, J. M., Ludvigsen, L. B., &amp; Howlin, P. (2021). Pathological demand avoidance in children and adolescents: A systematic review. Autism, 25(8), 2162\u20132176. https:\/\/doi.org\/10.1177\/13623613211034382<br \/>Milton D. E. (2012). \u201eNatures answer to over-conformity\u201c: Deconstructing pathological demand avoidance.\u202fAutism Experts.\u202fhttps:\/\/kar.kent.ac.uk\/62694\/<br \/>Milton D. E. (2013). \u201eNatures answer to over-conformity\u201c: Deconstructing pathological demand avoidance.\u202fAutism Experts.\u202fhttps:\/\/kar.kent.ac.uk\/62694\/<br \/>Mitchell, P.\u202f(2017).\u202fMindreading as a transactional process: Insights from autism. In\u202fV. Slaughter\u202f&amp;\u202fM. Rosnay\u202f(Eds.),\u202fEnvironmental influences on ToM development, (pp.\u202f157\u2013\u202f172).\u202fHove, UKPsychology Press.<br \/>Newson\u202fE,\u202fLe Mar\u00e9chal\u202fK, &amp;\u202fDavid\u202fC. (2003). Pathological demand avoidance syndrome: a necessary distinction within the pervasive developmental disorders Archives of Disease in Childhood; 88:595-600.<br \/>Orm S., L\u00f8kke J. A., L\u00f8kke G. E. H. (2019). Pathological Demand Avoidance: en transaksjonell atferdsanalytisk forklaringsmodell uten patologi [Pathological demand avoidance: A transactional behaviour analytic explanatory model without pathology].\u202fNorsk Tidsskrift for Atferdsanalyse, 46(1), 29\u201343.\u202fhttp:\/\/hdl.handle.net\/11250\/2619601<br \/>O\u2019Nions E, Christie P, Gould J, Viding E, Happ\u00e9 F (2014) Development of the \u2018Extreme Demand Avoidance Questionnaire\u2019 (EDAQ): preliminary observations on a trait measure for pathological demand avoidance.\u202fJ Child Psychol Psychiatry 55:758\u2013768<br \/>O\u2019Nions, E, \u00b7 Gould, J, \u00b7 Christie, P, \u00b7 Gillberg, C. Viding E, &amp; \u00b7 Happ\u00e9, F. (2016)\u202f\u202fIdentifying features of \u2018pathological demand avoidance\u2019 using the Diagnostic Interview for Social and Communication Disorders (DISCO),\u202fEur Child Adolesc Psychiatry 25:407\u2013419 DOI 10.1007\/s00787-015-0740-2<br \/>Reilly C., Atkinson P., Menlove L., Gillberg C., O\u2019Nions E., Happe F., Neville B. G. (2014). Pathological demand avoidance in a population-based cohort of children with epilepsy: Four case studies.\u202fResearch in Developmental Disabilities, 35(12), 3236\u20133244.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ridd.2014.08.005<br \/>Sally Russell OBE (2023, personal communication). Chair of the PDA Society, UK.<br \/>Stuart L., Grahame V., Honey E., Freeston M. (2020). Intolerance of uncertainty and anxiety as explanatory frameworks for extreme demand avoidance in children and adolescents.\u202fChild and Adolescent Mental Health, 25(2), 59\u201367.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1111\/camh.12336<\/p>\n<p><br \/><strong>Quelle:<\/strong><br \/>Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><div class=\"bde-back-to-top-725-114 bde-back-to-top bde-back-to-top--progress is-sticky\">\n\n\n<button aria-label=\"Back to top\" tabindex=\"0\" class=\"bde-back-to-top__button bde-back-to-top__button--progress bde-back-to-top__button--show-always bde-back-to-top__button--animation-fade is-sticky  js-ee-back-to-top\">\n    \t<svg class=\"bde-back-to-top__progress-svg js-progress-svg\" width=\"100%\" height=\"100%\" viewBox=\"-1 -1 102 102\">\n\t  <path class=\"background\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n      <path class=\"tracker\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n  \t<\/svg>\n         <div class=\"bde-back-to-top__icon-wrap\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 384 512\"><!--! 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