{"id":738,"date":"2025-02-13T09:17:00","date_gmt":"2025-02-13T08:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/autismusinfo.com\/?p=738"},"modified":"2025-02-13T09:17:00","modified_gmt":"2025-02-13T08:17:00","slug":"pda-diagnose-und-unterstuetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autismusinfo.com\/da\/pda-diagnose-und-unterstuetzung\/","title":{"rendered":"PDA: Diagnose und Unterst\u00fctzung"},"content":{"rendered":"<section class=\"bde-section-738-110 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-button-738-109 bde-button\">\n        \n    \n    \n    \n    \n            \n                    \n            \n            \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    <a class=\"breakdance-link button-atom button-atom--primary bde-button__button\" href=\"https:\/\/autismusinfo.com\/blog\/\" target=\"_self\" data-type=\"url\"  >\n\n    \n        <span class=\"button-atom__text\">Zur\u00fcck<\/span>\n\n        \n        \n                <\/a>\n\n    \n\n\n<\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-738-102 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-columns-738-106 bde-columns\"><div class=\"bde-column-738-107 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<h1 class=\"bde-heading-738-101 bde-heading\">\nPDA: Diagnose und Unterst\u00fctzung\n<\/h1><div class=\"bde-text-738-111 bde-text\">\n13. februar 2025\n<\/div>\n<\/div><div class=\"bde-column-738-108 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"bde-image-738-105 bde-image\">\n<figure class=\"breakdance-image breakdance-image--715\">\n\t<div class=\"breakdance-image-container\">\n\t\t<div class=\"breakdance-image-clip\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"breakdance-image-object\" src=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA4.jpg\" width=\"1080\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA4.jpg 1080w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA4-300x300.jpg 300w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA4-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA4-150x150.jpg 150w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA4-768x768.jpg 768w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PDA4-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px\"><\/div>\n\t<\/div><\/figure>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-738-112 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-rich-text-738-113 bde-rich-text breakdance-rich-text-styles\">\n<p><strong>Von Dr. Michelle Garnett und Prof. Tony Attwood \u2013 \u00dcbersetzung: Saskia Paasch f\u00fcr Fachverein PDA-Autismus Deutschland<\/strong><\/p>\n<p><br \/>Wenn sich Menschen mit PDA mit dem Wunsch nach einem Gutachten, Unterst\u00fctzung oder einer Behandlung an Diagnostik-, Therapie- und Unterst\u00fctzungsstellen wenden, stehen letztere oft vor der Frage, wie sie angesichts der vielen unbeantworteten Fragen zum Thema \u00fcberhaupt helfen k\u00f6nnen. In diesem Artikel teilen wir unser eigenes PDA-Konzept, Dinge, die man bei der PDA-Diagnostik ber\u00fccksichtigen sollte sowie Unterst\u00fctzungsformen f\u00fcr Kinder und Erwachsene mit Anforderungsvermeidung, einschlie\u00dflich einer Ressourcenliste, die unsere wichtigsten Empfehlungen zum Thema beinhaltet.<br \/><br \/><strong>PDA diagnostizieren<\/strong><br \/>\u00dcber viele Jahre hinweg haben wir die Forschung zu PDA verfolgt, au\u00dferdem mit einzelnen Personen mit PDA sowie mit deren Familien gesprochen, Autobiografien gelesen und PDA-Fachpersonen aufgesucht. Hier stellen wir nun Ideen f\u00fcr Fachkr\u00e4fte vor, die wir in unserer eigenen Praxis als n\u00fctzlich und sinnvoll empfunden haben. Wir verstehen PDA als ein relativ seltenes, aber erkennbares und messbares Profil, das im Moment, genau wie Autismus, auf der Grundlage von Verhaltensweisen und nicht anhand von physiologischen Merkmalen diagnostiziert wird. Derzeit sind die Ursachen von PDA nicht bekannt, wobei jedoch mehrere verschiedene Gr\u00fcnde vorzuliegen scheinen \u2013 einschlie\u00dflich genetischer, neurologischer und psychologischer Faktoren sowie einer Wechselwirkung zwischen diesen. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen, aber auch unserer eigenen klinischen Erfahrungen verstehen wir PDA als eine Unterform von Autismus, die sich durch folgende Merkmale \u00e4u\u00dfert (Merkmale, die bereits in gewisser Form wissenschaftlich gest\u00fctzt sind, sind mit einem Sternchen gekennzeichnet. Zu allen anderen Merkmalen gibt es noch keine Forschung hinsichtlich eines Zusammenhangs mit PDA, sie basieren stattdessen auf unserer klinischen Erfahrung und dem Austausch mit Fachkr\u00e4ften.):<\/p>\n<p><br \/>\u2022 Menschen mit PDA zeigen oft positive Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale wie Charisma, haben einen guten Sinn f\u00fcr Humor und gelten bei anderen als sympathisch, gespr\u00e4chig und unterhaltsam, solange keine Anforderungen an sie gestellt werden.<br \/>\u2022 Die Diagnosekriterien f\u00fcr Autismus werden erf\u00fcllt.*<br \/>\u2022 Sie haben Schwierigkeiten damit, Verhaltensanforderungen nachzukommen, egal ob diese von anderen ausgehen oder ob sie sie an sich selbst stellen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Z\u00e4hneputzen oder Schuhe anziehen. Es ist durchaus m\u00f6glich, dass dieselbe Person diesen Verhaltensanforderungen an einem Tag nachkommen kann und an einem anderen nicht.*<br \/>\u2022 Sie sind in der Lage, soziale F\u00e4higkeiten wie u. a. Komplimente einzusetzen, um Anforderungen von anderen abzuwehren.*<br \/>\u2022 Sie haben Probleme damit, die eigene Identit\u00e4t zu verstehen.*<br \/>\u2022 Sie k\u00f6nnen sozial unerwartetes bzw. unerw\u00fcnschtes Verhalten, wie z. B. lautes Fluchen, an den Tag legen, um Anforderungen abzuwehren.*<br \/>\u2022 Sie k\u00f6nnen Freundschaften schlie\u00dfen, haben aber aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Prinzip der Wechselseitigkeit bzw. der Gegenseitigkeit (Reziprozit\u00e4t) Probleme damit, sie aufrechtzuerhalten.*<br \/>\u2022 Sie schl\u00fcpfen gern in andere Rollen (Rollenspiele).*<br \/>\u2022 Sie haben eine geringe kognitive Empathief\u00e4higkeit (die F\u00e4higkeit, nonverbale Kommunikation zu lesen), welche sich vor allem im fehlenden Verst\u00e4ndnis von sozialen Hierarchien zeigt.*<br \/>\u2022 Sie haben gleichzeitig eine hohe affektive Empathief\u00e4higkeit (die F\u00e4higkeit, mit anderen Menschen mitzuf\u00fchlen), die jedoch im Flucht-\/Angriffs- oder Erstarrungsmodus unzug\u00e4nglich sein kann. Sie sind dann nicht in der Lage, die Auswirkungen ihres eigenen Verhaltens auf andere zu ber\u00fccksichtigen.<br \/>\u2022 Sie empfinden Traurigkeit und\/oder Reue, wenn die Erregung in diesem \u00dcberlebensmodus wieder gesunken ist.<br \/>\u2022 Ihre Spezialinteressen (Obsessionen) beziehen sich auf Themen, die sich im Laufe der Zeit h\u00e4ufig \u00e4ndern k\u00f6nnen, meistens jedoch auf die Vermeidung von Anforderungen und auf bestimmte Personen.*<br \/>\u2022 Ihr sensorisches Verarbeitungssystem weicht von der Norm ab.<br \/>\u2022 PDA steht in engem Zusammenhang mit ADHS. Es sollte deshalb auch eine ADHS-Diagnostik stattfinden, wenn noch keine Diagnose vorliegt.<br \/>\u2022 Sie sind nicht in der Lage Alltagsaufgaben zu bew\u00e4ltigen (Nicht \u201eIch will nicht\u201c sondern \u201eIch kann nicht\u201c) und haben, trotz mindestens durchschnittlicher kognitiver Intelligenz, Probleme mit den Exekutivfunktionen (Verhaltenssteuerung unter Ber\u00fccksichtigung der Umwelt). Dies f\u00fchrt zu Versagenserfahrungen, die wiederum zu einem Mangel an Selbstbewusstsein f\u00fchren und zu einer \u00dcberkompensation desselben durch den Versuch, andere zu kontrollieren. Mit der Zeit kommt es vermutlich durch die Erwartung eines Misserfolgs zu einer sekund\u00e4ren Vermeidung von Aufgaben.<br \/>\u2022 Sie haben Probleme mit allen Aspekten der Selbstregulation.* Sie sind sich dessen bewusst und empfinden gro\u00dfe Scham deshalb.<br \/>\u2022 Sie sp\u00fcren die eigene Not sehr stark.<br \/>\u2022 Sie neigen dazu, sozial engagiert zu sein und w\u00fcnschen sich Freundschaften*, finden es aber aufgrund der Anforderungsvermeidung und des Bed\u00fcrfnisses, Situationen und andere Menschen zu kontrollieren, schwierig, diese Freundschaften aufrechtzuerhalten.<br \/>\u2022 Sind sehr \u00e4ngstlich, besonders, wenn es um Unvorhergesehenes geht*, aber nicht zwingend dazu f\u00e4hig, die subjektiven Gef\u00fchle der Angst zu beschreiben oder zu verstehen und die Verbindung zwischen Angst und Anforderungsvermeidung herzustellen. Es ist m\u00f6glich, dass keine Angstst\u00f6rung diagnostiziert wird, weil die \u00c4ngste durch die Vermeidung von Anforderungen effektiv bew\u00e4ltigt werden.<br \/>\u2022 Sie haben ein atypisch funktionierendes autonomes Nervensystem (ANS): \u00fcberreizter Sympathikus (SNS) und unterreizter Parasympathikus (PNS)*<br \/>\u2022 Sie haben einen niedrigen Vagustonus* (Anmerkung der \u00dcbersetzerin: Dieser wird mit erh\u00f6hter Angst, Furcht und Isolation in Verbindung gebracht).<br \/>\u2022 Sie k\u00f6nnen traumatisiert sein.<br \/>\u2022 Sie haben im Laufe der Zeit die sozialen und antisozialen Verhaltensweisen gelernt, die am erfolgreichsten zur Vermeidung von Anforderungen f\u00fchren. Diese Verhaltensweisen werden im Laufe der Zeit immer st\u00e4rker.*<br \/>\u2022 Sie neigen dazu, andere zu kopieren, zu maskieren und sich zu verstellen.*<br \/>\u2022 Sie sind durch \u00c4ngste, Sozialisierung und Maskieren ersch\u00f6pft und anf\u00e4llig f\u00fcr autistisches Burnout.*<\/p>\n<p><br \/>Wir empfehlen Diagnostikstellen die folgende exzellente Quelle:<br \/>https:\/\/www.pdasociety.org.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Identifying-Assessing-a-PDA-profile-Practice-Guidance-v1.1.pdf <br \/><br \/><strong>Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kinder und Erwachsene mit PDA sowie deren Familien<\/strong><br \/>Auf der Grundlage unseres PDA-Konzepts, gehen wir jeden der oben genannten Punkte mit dem Kind oder der erwachsenen Person mit PDA sowie deren Familienmitgliedern und gegebenenfalls der Person, mit der sie liiert ist, durch und k\u00f6nnen so individuell entscheiden, wo am besten interveniert werden kann und welche Priorit\u00e4ten dabei gesetzt werden sollten. Nachfolgend eine kleine Zusammenfassung mit hilfreichen Ideen:<\/p>\n<p><br \/>Anfangs<br \/>\u2022 Anerkennung und Unterst\u00fctzung des t\u00e4glichen extremen Stresses und der Schwierigkeiten der Familie, einschlie\u00dflich des Kindes\/der erwachsenen Person mit PDA und der Geschwister\/Person, mit der die betroffene Person das Leben teilt.<br \/>\u2022 Besprechung der Ergebnisse des Gutachtens und der darauf basierenden Hypothesen f\u00fcr die Gr\u00fcnde des Beginns und der Fortdauer der Anforderungsvermeidung.<br \/>\u2022 Systematische und strukturierte Vermittlung von Wissen (Psychoedukation) \u00fcber Autismus, PDA als Autismus-Profil, ADHS, Maskieren, Angst und inwiefern Anfordungsvermeidung durch erkannte Transaktionsmuster aufrecht erhalten werden kann.<br \/>\u2022 Vermittlung von Strategien, die dabei helfen, mit PDA umzugehen.<br \/>\u2022 Hintergrundstress vermindern \u2013 Anpassungen der Umgebung an sensorische Probleme.<br \/>\u2022 Behandlung von ADHS \u2013 die erste Wahl bei ADHS ist die medikament\u00f6se Behandlung, \u00dcberweisung an eine psychiatrische Fachkraft.<br \/>\u2022 Behandlung von Ess- und Schlafst\u00f6rungen.<br \/>\u2022 Gegebenenfalls Behandlung der Angstzust\u00e4nde mit Medikamenten.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter:<br \/>(wenn die Person mit PDA wieder isst, schlafen kann und besser reguliert ist)<br \/>\u2022 Individuell abgestimmte Wissensvermittlung zum Thema PDA an die Person mit PDA (Psychoedukation) im breiteren Kontext des Verst\u00e4ndnisses ihrer Selbstidentit\u00e4t.<br \/>\u2022 Hilfe beim Identifizieren von \u00c4ngsten und gegebenenfalls Behandlung von Trauma und Alexithymie (Anmerkung der \u00dcbersetzerin: Schwierigkeiten, Gef\u00fchle zu lesen oder auszudr\u00fccken, auch Gef\u00fchlsk\u00e4lte genannt).<br \/>\u2022 Erlernen von Strategien zur Reduzierung der Anspannung, die zum Einsetzen des Flucht- \/Kampf- oder Erstarrungsmodus f\u00fchren kann.<br \/>\u2022 Beginn einer sanften Expositionstherapie gegen \u00c4ngste, wenn die Person bereit dazu ist. Die Ziele der Therapie sollten von der Person selbst festgelegt werden.<br \/><br \/>Erwachsene mit PDA:<br \/>Die Planung f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und Therapie einer erwachsenen Person mit PDA \u00e4hnelt der f\u00fcr Kinder, es k\u00f6nnen aber auch die Person, mit denen die von PDA betroffene Person liiert ist, oder Betreuungspersonen und Familienmitglieder mit einbezogen werden, je nachdem, wie stark diese in das Leben der erwachsenen Person eingebunden sind.<br \/>Die klinische Erfahrung zeigt, dass sich PDA sehr unterschiedlich auswirkt. Einige Erwachsene sind in der Lage, PDA zu \u201e\u00fcberwinden\u201c und Lebensziele zu erreichen, die ihnen wichtig sind: z. B. eine Ausbildung, einen Arbeitsplatz, Freundschaften, eine Person, mit der sie ihr Leben teilen und eine Familie gr\u00fcnden. Dabei ist es sehr wichtig, dass die therapeutischen Ziele realistisch sind und von der erwachsenen Person mit PDA selbst gesetzt werden. Andere Erwachsene ben\u00f6tigen weiterhin ihr ganzes Leben lang erhebliche Unterst\u00fctzung bei der Bew\u00e4ltigung allt\u00e4glicher Aufgaben.<\/p>\n<p><br \/><strong>Ressourcen<\/strong><br \/>Es gibt viele gute Informationsquellen. Hier einige unserer Favoriten:<br \/>Anlaufstelle Information und Beratung: FAPDA (Fachverein PDA-Autismus-Profil) https:\/\/pda-autismus-verein.org\/<\/p>\n<p>Ein gl\u00fccklicheres Leben f\u00fcr dein Kind mit PDA von Alice Running.<br \/>Zirkus im Kopf von Liv Cadler\/Saskia S. Neu<\/p>\n<p>Online-Information:<br \/>Die PDA Society im Vereinigten K\u00f6nigreich hat eine Bibliothek mit hilfreichen, evidenzbasierten Quellen zu PDA entwickelt. Wir empfehlen folgende:<br \/>PDA Society<br \/>Als Einstieg sehr empfehlenswert ist z. B. das Dokument Praxisleitfaden:<br \/>Practice Guidance Document<br \/>Der amerikanische Psychologe Dr. Ross Greene hat ein Betreuungsmodell namens Collaborative &amp; Proactive Solutions (CPS, deutsch: Kooperative und Proaktive L\u00f6sungen) entwickelt, das sich auf Forschung und Praxis st\u00fctzt und auf Zusammenarbeit und Mitgef\u00fchl beruht. Er verwendet nicht den Begriff PDA, sondern spricht stattdessen von Kindern, bei denen herausforderndes Verhalten auftritt, wenn die an sie gestellten Anforderungen und Erwartungen ihre F\u00e4higkeit \u00fcbersteigen, angepasst zu reagieren. Seine Website enth\u00e4lt ausgezeichnete praktische Ressourcen f\u00fcr Eltern, Lehrkr\u00e4fte und Gesundheitsfachleute.<br \/>livesinthebalance.org<br \/>Weitere B\u00fccher: Kinder und Jugendliche<br \/>Collaborative Approaches to Learning for Pupils with PDA: Strategies for Education Professionals (2018) by Ruth Christie and Phil Fidler, published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>Super Shamlal \u2013 Living and Learning with Pathological Demand Avoidance (2019) by K I Al-Ghani, published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>Dr Ross Green (2021). The Explosive Child [Sixth Edition]: A New Approach for Understanding and Parenting Easily Frustrated, Chronically Inflexible Children. Published by Harper Collins, US.<br \/>B\u00fccher: Erwachsene:<br \/>Being Julia: A Personal Account of Living with PDA (2021). By Ruth Fidler and Julia Daunt. Published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>PDA by PDAers: From Anxiety to Avoidance and Masking to Meltdowns (2019). Ed. Sally Cat. Published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>PDA Paradox; The Highs and Lows of My Life on a Little Known Part of the Autism Spectrum. (2019). By Harry Thompson. Published by Jessica Kingsley Publishers.<br \/>Es gibt viele weitere tolle B\u00fccher zum Thema PDA, die wir empfehlen k\u00f6nnen. Sie sind alle auf der Internetseite der PDA Society gelistet:<br \/>PDA Society Book List<br \/>Bibliografie<br \/>Bettelheim, Bruno.\u202fThe Empty Fortress: Infantile Autism and the Birth of the Self.\u202fNew York: Free Press, 1967.<br \/>Calvo F, Karras BT, Phillips R, Kimball AM, Wolf F. Diagnoses, syndromes, and diseases: a knowledge representation problem. AMIA Annu Symp Proc. 2003; 2003:802. PMID: 14728307; PMCID: PMC1480257.<br \/>Christie, R. &amp; Fidler, F. (2018). Collaborative Approaches to Learning for Pupils with PDA: Strategies for Education Professionals. Jessica Kingsley Publishers, London, UK.<br \/>Eaton, J. &amp; Weaver, K. (2020). An exploration of the Pathological (or Extreme) Demand Avoidant profile in children referred for an autism diagnostic assessment using data from ADOS-2 assessments and their developmental histories. GAP, 21 (2), 33- 51<br \/>Gillberg C. (2014). Commentary: PDA \u2013 Public display of affection or pathological demand avoidance? Reflections on O\u2019Nions et al. (2014). (2014).\u202fJournal of Child Psychology and Psychiatry, 55(7), 769\u2013770.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1111\/jcpp.12275<br \/>Gore Langton E., Frederickson N. (2018). Parents\u2019 experiences of professionals\u2019 involvement for children with extreme demand avoidance.\u202fInternational Journal of Developmental Disabilities, 64(1), 16\u201324.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1080\/20473869.2016.1204743<br \/>Kerns C. M., Winder-Patel B., Iosif A. M., Nordahl C. W., Heath B., Solomon M., Amaral D. G. (2020). Clinically significant anxiety in children with autism spectrum disorder and varied intellectual functioning.\u202fJournal of Clinical Child &amp; Adolescent Psychology. Advance online publication.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1080\/15374416.2019.1703712<br \/>Kildahl, A. N., Helverschou, S. B., Rysstad, A. L., Wigaard, E., Hellerud, J. M., Ludvigsen, L. B., &amp; Howlin, P. (2021). Pathological demand avoidance in children and adolescents: A systematic review. Autism, 25(8), 2162\u20132176. https:\/\/doi.org\/10.1177\/13623613211034382<br \/>Milton D. E. (2012). \u201eNatures answer to over-conformity\u201c: Deconstructing pathological demand avoidance.\u202fAutism Experts.\u202fhttps:\/\/kar.kent.ac.uk\/62694\/<br \/>Milton D. E. (2013). \u201eNatures answer to over-conformity\u201c: Deconstructing pathological demand avoidance.\u202fAutism Experts.\u202fhttps:\/\/kar.kent.ac.uk\/62694\/<br \/>Mitchell, P.\u202f(2017).\u202fMindreading as a transactional process: Insights from autism. In\u202fV. Slaughter\u202f&amp;\u202fM. Rosnay\u202f(Eds.),\u202fEnvironmental influences on ToM development, (pp.\u202f157\u2013\u202f172).\u202fHove, UKPsychology Press.<br \/>Newson\u202fE,\u202fLe Mar\u00e9chal\u202fK, &amp;\u202fDavid\u202fC. (2003). Pathological demand avoidance syndrome: a necessary distinction within the pervasive developmental disorders Archives of Disease in Childhood; 88:595-600.<br \/>Orm S., L\u00f8kke J. A., L\u00f8kke G. E. H. (2019). Pathological Demand Avoidance: en transaksjonell atferdsanalytisk forklaringsmodell uten patologi [Pathological demand avoidance: A transactional behaviour analytic explanatory model without pathology].\u202fNorsk Tidsskrift for Atferdsanalyse, 46(1), 29\u201343.\u202fhttp:\/\/hdl.handle.net\/11250\/2619601<br \/>O\u2019Nions E, Christie P, Gould J, Viding E, Happ\u00e9 F (2014) Development of the \u2018Extreme Demand Avoidance Questionnaire\u2019 (EDAQ): preliminary observations on a trait measure for pathological demand avoidance.\u202fJ Child Psychol Psychiatry 55:758\u2013768<br \/>O\u2019Nions, E, \u00b7 Gould, J, \u00b7 Christie, P, \u00b7 Gillberg, C. Viding E, &amp; \u00b7 Happ\u00e9, F. (2016)\u202fIdentifying features of \u2018pathological demand avoidance\u2019 using the Diagnostic Interview for Social and Communication Disorders (DISCO),\u202fEur Child Adolesc Psychiatry 25:407\u2013419 DOI 10.1007\/s00787-015-0740-2<br \/>Reilly C., Atkinson P., Menlove L., Gillberg C., O\u2019Nions E., Happe F., Neville B. G. (2014). Pathological demand avoidance in a population-based cohort of children with epilepsy: Four case studies.\u202fResearch in Developmental Disabilities, 35(12), 3236\u20133244.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ridd.2014.08.005<br \/>Sally Russell OBE (2023, personal communication). Chair of the PDA Society, UK.<br \/>Stuart L., Grahame V., Honey E., Freeston M. (2020). Intolerance of uncertainty and anxiety as explanatory frameworks for extreme demand avoidance in children and adolescents.\u202fChild and Adolescent Mental Health, 25(2), 59\u201367.\u202fhttps:\/\/doi.org\/10.1111\/camh.12336<\/p>\n<p><br \/><strong>Quelle:<\/strong> Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><div class=\"bde-back-to-top-738-114 bde-back-to-top bde-back-to-top--progress is-sticky\">\n\n\n<button aria-label=\"Back to top\" tabindex=\"0\" class=\"bde-back-to-top__button bde-back-to-top__button--progress bde-back-to-top__button--show-always bde-back-to-top__button--animation-fade is-sticky  js-ee-back-to-top\">\n    \t<svg class=\"bde-back-to-top__progress-svg js-progress-svg\" width=\"100%\" height=\"100%\" viewBox=\"-1 -1 102 102\">\n\t  <path class=\"background\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n      <path class=\"tracker\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n  \t<\/svg>\n         <div class=\"bde-back-to-top__icon-wrap\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 384 512\"><!--! 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