{"id":747,"date":"2025-06-15T09:30:06","date_gmt":"2025-06-15T07:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/autismusinfo.com\/?p=747"},"modified":"2025-06-15T09:30:06","modified_gmt":"2025-06-15T07:30:06","slug":"autismus-und-ptbs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autismusinfo.com\/en\/autismus-und-ptbs\/","title":{"rendered":"Autismus und PTBS"},"content":{"rendered":"<section class=\"bde-section-747-110 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-button-747-109 bde-button\">\n        \n    \n    \n    \n    \n            \n                    \n            \n            \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    <a class=\"breakdance-link button-atom button-atom--primary bde-button__button\" href=\"https:\/\/autismusinfo.com\/en\/blog\/\" target=\"_self\" data-type=\"url\"  >\n\n    \n        <span class=\"button-atom__text\">Zur\u00fcck<\/span>\n\n        \n        \n                <\/a>\n\n    \n\n\n<\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-747-102 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-columns-747-106 bde-columns\"><div class=\"bde-column-747-107 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<h1 class=\"bde-heading-747-101 bde-heading\">\nAutismus und PTBS\n<\/h1><div class=\"bde-text-747-111 bde-text\">\n15. June 2025\n<\/div>\n<\/div><div class=\"bde-column-747-108 bde-column\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"bde-image-747-105 bde-image\">\n<figure class=\"breakdance-image breakdance-image--686\">\n\t<div class=\"breakdance-image-container\">\n\t\t<div class=\"breakdance-image-clip\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"breakdance-image-object\" src=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Meltdown.png\" width=\"871\" height=\"856\" srcset=\"https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Meltdown.png 871w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Meltdown-300x295.png 300w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Meltdown-768x755.png 768w, https:\/\/autismusinfo.com\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Meltdown-12x12.png 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\"><\/div>\n\t<\/div><\/figure>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/section><section class=\"bde-section-747-112 bde-section\">\n  \n  \n\t\n\n\n\n<div class=\"section-container\"><div class=\"bde-rich-text-747-113 bde-rich-text breakdance-rich-text-styles\">\n<p><strong>Von Emma Hinze, Professor Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett \u2013 \u00dcbersetzung: Sigrid Andersen<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wenn man etwas \u00e4u\u00dferst Schmerzhaftes erlebt, das die Psyche stark belastet und \u00fcberfordert, bezeichnen wir das als traumatisch. Dabei k\u00f6nnen die ausl\u00f6senden Erlebnisse v\u00f6llig unterschiedlich sein und von inneren, pers\u00f6nlichen Konflikten bis zu lebensbedrohlichen Ereignissen reichen. Je nach pers\u00f6nlicher, sensorischer Sensibilit\u00e4t und Kommunikation k\u00f6nnen dabei Ereignisse auch v\u00f6llig unterschiedliche Reaktionen ausl\u00f6sen. Es ist wichtig, anzumerken, dass traumatische Erlebnisse recht h\u00e4ufig vorkommen, aber nicht alle zu einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung (PTBS) f\u00fchren. PTBS ist eine besondere, psychiatrische Erkrankung, die durch l\u00e4nger anhaltende Symptome wie zwanghafte Erinnerungen an das Trauma (z.\u00a0B. in der Form von Albtr\u00e4umen), aktive Vermeidung von Triggern, die mit dem Trauma in Verbindung gebracht werden, starke Stimmungsschwankungen und dauerhaft hohe Alarmbereitschaft gekennzeichnet ist. Die Wahrscheinlichkeit, eine PTBS zu entwickeln, steigt mit jeder weiteren Exposition in Bezug auf das traumatische Erleben an. Besonders zwischenmenschliche Traumata wie ein k\u00f6rperlicher Angriff oder Mobbing k\u00f6nnen aufgrund der pers\u00f6nlichen Komponente viel schwerwiegender und invasiver sein (Suliman et al., 2009; Briere et al., 2016).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Erinnerungen und Trauma bei PTBS<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man PTBS verstehen m\u00f6chte, sollte man sich damit besch\u00e4ftigen, wie das Gehirn traumatische Erinnerungen verarbeitet. Das Dual-Prozess-Modell von Brewin et al. (1996) geht davon aus, dass traumatische Erinnerungen verschl\u00fcsselt und in zwei verschiedenen Systemen gespeichert werden: im verbal zug\u00e4nglichen System (verbally accessible memory, VAM) und im situativ zug\u00e4nglichen System (situationally accessible memory, SAM). Das VAM integriert traumatische Erinnerungen in die laufende pers\u00f6nliche Geschichte einer Person und erleichtert so eine koh\u00e4rente Erz\u00e4hlung des Ereignisses, was die Erholung vom Trauma ohne Entwicklung einer PTBS beg\u00fcnstigt. Das SAM hingegen verarbeitet die sensorischen und emotionalen Aspekte des Traumas, was oft zu heftigen, unfreiwilligen Erinnerungen f\u00fchrt, die als Flashbacks bekannt sind.\u00a0 Bleiben traumatische Erinnerungen im SAM verborgen, entwickeln sich h\u00e4ufiger PTBS-Symptome wie starke negative Gef\u00fchle, extrem hohe Alarmbereitschaft und Flashbacks.<\/p>\n<p>Bei autistischen Menschen kann die sensorische Hypersensibilit\u00e4t dazu f\u00fchren, dass die sensorische und emotionale Verarbeitung der Erinnerungen zu noch heftigeren und l\u00e4nger anhaltenden Flashbacks f\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Probleme mit dem Arbeitsged\u00e4chtnis und der sozialen Verarbeitung die Integration von traumatischen Erinnerungen in einen zusammenh\u00e4ngenden Ablauf erschweren. Und das wiederum beeintr\u00e4chtigt das Verarbeiten und Speichern dieser Erinnerung so, dass Erholung nur schwer m\u00f6glich ist. Wenn wir diese neurokognitiven Unterschiede verstehen, verstehen wir auch die Erkrankung Trauma in Verbindung mit sensorischen und sozialen Erfahrungen besser. Viele nicht-autistische Menschen empfinden solche n\u00e4mlich nicht im selben Ausma\u00df als traumatisch.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Erh\u00f6htes Traumarisiko bei autistischen Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Die Schwierigkeiten, die autistische Menschen bei der zwischenmenschlichen Kommunikation und der sensorischen Verarbeitung erleben, k\u00f6nnen das Risiko auch f\u00fcr atypische traumatische Erlebnisse erh\u00f6hen. Beispielsweise k\u00f6nnen Probleme beim Interpretieren von zwischenmenschlichen Signalen und im Umgang mit sozialen Interaktionen h\u00e4ufig zu Missverst\u00e4ndnissen, Mobbing und sozialer Ausgrenzung f\u00fchren \u2013 alles potenziell traumatische Erlebnisse, die autistische Menschen viel h\u00e4ufiger erleiden als gleichaltrige, nicht-autistische Menschen (Haruvi-Lamdan et al., 2018; Hoover, 2015; Kerns et al., 2015). Und genau solche Erlebnisse tragen in Bezug auf autistische Menschen erheblich zu einem h\u00f6heren Traumarisiko bei.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Erh\u00f6htes PTBS-Risiko bei autistischen Menschen<\/strong><\/p>\n<p><em>Ged\u00e4chtnisprobleme<\/em><\/p>\n<p>Autistische Menschen berichten h\u00e4ufig von Problemen mit dem Arbeitsged\u00e4chtnis und dem Alltagsged\u00e4chtnis, was f\u00fcr die Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen und f\u00fcr die Auspr\u00e4gung von PTBS-Symptomen von entscheidender Bedeutung ist. Diese Schwierigkeiten beeinflussen n\u00e4mlich die Art und Weise, wie traumatische Erinnerungen verarbeitet und abgerufen werden, und dies wiederum erschwert die Entschl\u00fcsselung von zusammenh\u00e4ngenden, verbal zug\u00e4nglichen Erinnerungen an das Trauma. Viele autistische Menschen konzentrieren sich auf Details, wobei die Verarbeitung von Ereignissen sensorisch stark gepr\u00e4gt wird. Dadurch werden emotionale und sensorische Komponenten bei traumatischen Erinnerungen noch verst\u00e4rkt. Diese Tatsache kann dazu f\u00fchren, dass traumatische Erinnerungen \u00e4u\u00dferst heftig erlebt und einfacher getriggert werden k\u00f6nnen, was auch das Risiko f\u00fcr die Entstehung von PTBS-Symptomen wie Flashbacks und intrusive Gedanken erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><em>Mehr potenziell traumatische Erlebnisse<\/em><\/p>\n<p>Autistische Menschen empfinden viel mehr Erlebnisse als traumatisch. Es muss sich nicht zwangsl\u00e4ufig um typische, wie in der DSM-5 \u2013 Kriterium A f\u00fcr eine PTBS \u2013 als traumatisierend kategorisierte Ereignisse handeln. Diese gr\u00f6\u00dfere Menge an potenziell traumatischen Erlebnissen, die \u00fcber die in der DSM definierten, traumatischen Ereignisse hinausgehen, k\u00f6nnen bei autistischen Menschen durchaus PTBS-Symptome ausl\u00f6sen (Rumball et al., 2021). Die Neigung, verschiedene negative Erfahrungen als traumatisch wahrzunehmen, erfordert spezielle Diagnose- und Behandlungsstrategien, die auf die autistische Bev\u00f6lkerung zugeschnitten sind. Die Betroffenen profitieren von Ans\u00e4tzen, die ihre einzigartige sensorische und kognitive Verarbeitung ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><em>Andere neurologische Verarbeitung von Emotionen<\/em><\/p>\n<p>Die Wechselwirkung zwischen PTBS und Autismus verdeutlicht neurobiologische und kognitive \u00dcberschneidungen, die sich darauf auswirken, wie autistische Menschen Symptome erleben und ausdr\u00fccken.\u00a0 Die Andersartigkeit der neuronalen Schaltkreise, insbesondere in der Amygdala und im pr\u00e4frontalen Kortex, sind entscheidend f\u00fcr die Regulierung von Emotionen und den Umgang mit Angst und Bedrohungen.\u00a0 Die Amygdala, die eine wichtige Rolle bei emotionalen Reaktionen spielt, ist bei autistischen Menschen h\u00e4ufig hyperreaktiv, was zu verst\u00e4rkten Reaktionen auf Stress und potenziell traumatische Ereignisse f\u00fchrt. Im Gegensatz dazu zeigt der pr\u00e4frontale Kortex, der die Amygdala-Aktivit\u00e4t reguliert und f\u00fcr Exekutivfunktionen und emotionale Kontrolle von Bedeutung ist, oft eine verminderte Aktivit\u00e4t oder Konnektivit\u00e4t bei PTBS und Autismus.<\/p>\n<p>Welche Rolle Hormone spielen<\/p>\n<p>Sowohl bei PTBS als auch Autismus funktioniert die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) anders. Sie ist f\u00fcr die Stressreaktion des K\u00f6rpers von entscheidender Bedeutung. Bei autistischen Menschen wird diese Achse chronisch oder \u00fcberm\u00e4\u00dfig aktiviert, was zu einer untypischen Aussch\u00fcttung von Cortisol f\u00fchrt. Der K\u00f6rper kann diesen Stress nicht mehr effektiv abbauen (Taylor &amp; Corbett, 2014). Durch diese Besonderheit werden Stressmomente h\u00e4ufig intensiver und \u00fcberfordernd erlebt, wodurch das Risiko einer PTBS nach traumatischen Erlebnissen steigt.<\/p>\n<p>Unterschiedliche sensorische und zwischenmenschliche Verarbeitung<\/p>\n<p>Die neurobiologische Auspr\u00e4gung von Autismus, die sich in verst\u00e4rkter sensorischer Hypersensibilit\u00e4t und Unterschieden bei der Verarbeitung von zwischenmenschlichen Signalen manifestiert, erschwert wichtige Interaktionen. Autistische Menschen erleben h\u00e4ufig eine Welt, in der sensorische Reize verst\u00e4rkt und Kommunikationssignale anderer Menschen schwer zu interpretieren sind, was ihre Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr traumatische Erfahrungen erh\u00f6ht (Haruvi-Lamdan et al., 2018; Hoover, 2015).\u00a0 Wenn die Integration pers\u00f6nlicher Erfahrungen in eine koh\u00e4rente Erz\u00e4hlung erschwert ist, werden Verarbeitung und Erinnerungen an traumatische Erlebnisse beeinflusst. H\u00e4ufig sind die Erlebnisse an das Trauma dann viel intensiver und verst\u00f6render (Rumball et al., 2021).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Quellenangaben:<\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: <a href=\"https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/\">https:\/\/attwoodandgarnettevents.com\/category\/attwood-and-garnett-blog\/<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Haruvi-Lamdan N., Horesh D., &amp; Golan O. (2018). PTSD and autism spectrum disorder: Co-morbidity, gaps in research, and potential shared mechanisms. Psychological Trauma: Theory, Research, Practice, and Policy, 10(3), 290\u2013299. https:\/\/doi.org\/10.1037\/tra0000298<\/p>\n<p>Ilen, L., Delavari, F., Feller, C., Zanoletti, O., Sandi, C., &amp; Schneider, M. (2024). Diurnal cortisol profiles in autistic adolescents and young adults: Associations with social difficulties and internalizing mental health symptoms. Autism Research : Official Journal of the International Society for Autism Research, 17(8), 1601\u20131615. https:\/\/doi.org\/10.1002\/aur.3184<\/p>\n<p>Rumball, F., Brook, L., Happ\u00e9, F., &amp; Karl, A. (2021). Heightened risk of posttraumatic stress disorder in adults with autism spectrum disorder: The role of cumulative trauma and memory deficits. Research in Developmental Disabilities, 110, 103848. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ridd.2020.103848<\/p>\n<p>Hindera, O. (2023). 33.4 PTSD and ASD: Illuminating Diagnostic Overshadowing. Journal of the American Academy of Child &amp; Adolescent Psychiatry, 62(10), S51. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jaac.2023.07.293<\/p>\n<p>Kildahl, A. N., Bakken, T. L., Iversen, T. E., &amp; Helverschou, S. B. (2019). Identification of Post-Traumatic Stress Disorder in Individuals with Autism Spectrum Disorder and Intellectual Disability: A Systematic Review. Journal of Mental Health Research in Intellectual Disabilities, 12(1-2), 1\u201325. https:\/\/doi.org\/10.1080\/19315864.2019.1595233<\/p>\n<p>Briere J, Agee E, Dietrich A. Cumulative trauma and current posttraumatic stress disorder status in general population and inmate samples. Psychol Trauma. 2016 Jul;8(4):439-46. doi: 10.1037\/tra0000107. Epub 2016 Jan 11. PMID: 26752099.<\/p>\n<p>Brewin, C. R., Dalgleish, T., &amp; Joseph, S. (1996). A dual representation theory of posttraumatic stress disorder. Psychological Review, 103(4), 670-686.<\/p>\n<p>Haruvi-Lamdan, N., Horesh, D., &amp; Golan, O. (2018). PTSD and autism spectrum disorder: Co-morbidity, gaps in research, and potential shared mechanisms. Psychological Trauma: Theory, Research, Practice, and Policy, 10(3), 290-299.<\/p>\n<p>Hoover DW, Kaufman J. Adverse childhood experiences in children with autism spectrum disorder. Curr Opin Psychiatry. 2018 Mar;31(2):128-132. doi: 10.1097\/YCO.0000000000000390. PMID: 29206686; PMCID: PMC6082373.<\/p>\n<p>Kerns, C. M., Newschaffer, C. J., &amp; Berkowitz, S. (2015). Traumatic childhood events and autism spectrum disorder. Journal of Autism and Developmental Disorders, 45(11), 3475-3486.<\/p>\n<p>Lai, M. C., Lombardo, M. V., &amp; Baron-Cohen, S. (2014). Autism. The Lancet, 383(9920), 896-910.<\/p>\n<p>McManus, S., Meltzer, H., Brugha, T. S., Bebbington, P. E., &amp; Jenkins, R. (2009). Adult psychiatric morbidity in England, 2007: Results of a household survey. The NHS Information Centre for Health and Social Care.<\/p>\n<p>Rumball F, Happ\u00e9 F, Grey N. Experience of Trauma and PTSD Symptoms in Autistic Adults: Risk of PTSD Development Following DSM-5 and Non-DSM-5 Traumatic Life Events. Autism Res. 2020 Dec;13(12):2122-2132. doi: 10.1002\/aur.2306. Epub 2020 Apr 22. PMID: 32319731.<\/p>\n<p>Suliman S, Mkabile SG, Fincham DS, Ahmed R, Stein DJ, Seedat S. Cumulative effect of multiple trauma on symptoms of posttraumatic stress disorder, anxiety, and depression in adolescents. Compr Psychiatry. 2009 Mar-Apr;50(2):121-7. doi: 10.1016\/j.comppsych.2008.06.006. Epub 2008 Aug 23. PMID: 19216888.<\/p>\n<p>Taylor JL, Corbett BA. A review of rhythm and responsiveness of cortisol in individuals with autism spectrum disorders. Psychoneuroendocrinology. 2014 Nov;49:207-28. doi: 10.1016\/j.psyneuen.2014.07.015. Epub 2014 Jul 22. PMID: 25108163; PMCID: PMC4165710.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><div class=\"bde-back-to-top-747-114 bde-back-to-top bde-back-to-top--progress is-sticky\">\n\n\n<button aria-label=\"Back to top\" tabindex=\"0\" class=\"bde-back-to-top__button bde-back-to-top__button--progress bde-back-to-top__button--show-always bde-back-to-top__button--animation-fade is-sticky  js-ee-back-to-top\">\n    \t<svg class=\"bde-back-to-top__progress-svg js-progress-svg\" width=\"100%\" height=\"100%\" viewbox=\"-1 -1 102 102\">\n\t  <path class=\"background\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n      <path class=\"tracker\" d=\"M50,1 a49,49 0 0,1 0,98 a49,49 0 0,1 0,-98\"\/>\n  \t<\/svg>\n         <div class=\"bde-back-to-top__icon-wrap\">\n              <svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewbox=\"0 0 384 512\"><!--! 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