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Autismus und Mobbing – neue Entwicklungen in der Forschung und Unterstützung

17. October 2024

Von Professor Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett, Übersetzung – ProZ-Probono-Network

Warum werden autistische Kinder so häufig Opfer von Mobbing? Aus unserer jahrelangen klinischen Erfahrung wissen wir, dass es meist viele Gründe dafür gibt. Der Hauptgrund ist, dass sie als leichte Opfer wahrgenommen werden, weil sie oft alleine sind und keinen Freundeskreis haben, der sie schützt. Da sie zudem wenig Selbstvertrauen haben, wirken sie in ihrer Körperhaltung und Körpersprache oft unsicher und verletzlich. Wegen ihres geringen Selbstwertgefühls und ihres sozialen Status können sie als relativ „leichtes Ziel“ wahrgenommen werden – als jemand, der sich wahrscheinlich nicht wehren kann oder in der Lage ist, auf eine Art und Weise zu kontern, die den Mobbern Schwierigkeiten bereiten könnte.

Dazu kommen noch Schwierigkeiten im Bereich des sozialen Denkens und der Theory of Mind (Perspektivenübernahme). So kann es vorkommen, dass Betroffene nicht feststellen können, ob eine Handlung oder eine Aussage absichtlich oder versehentlich geschieht, ob es sich um harmlose Neckereien oder böswillige Hänseleien handelt und wo der Unterschied zwischen Humor und Beleidigung liegt. Mobbing kann bei autistischen Kindern mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten auftreten, auch bei Kindern, die eine Sonderschule besuchen (van Roekel, Scholte & Didden, 2010). Laut einer Studie interpretieren autistische Jugendliche, die häufig gemobbt werden, Situationen, in denen sie nicht gemobbt werden, manchmal fälschlicherweise als Mobbing. Sie reagieren stark und schnell, ohne die Absichten zu analysieren.

Es kann auch sein, dass das autistische Kind Konflikte schlecht lösen kann und andere sich darüber lustig machen, wenn es aufgebracht ist. Neuere Studien haben zwei weitere Gründe aufgezeigt: Viele können sich nicht optimal auf soziale Situationen einstellen und wehren sich gegen Veränderungen (Forrest, Kroeger & Stroope, 2020). Aufgrund des Widerstands gegen Veränderungen sind die Reaktion und die Antwort eines autistischen Kindes vorhersehbar, und es ist schwierig, sich effektive Lösungsstrategien anzueignen. Die intensive emotionale Reaktion ermutigt außerdem das mobbende Kind noch zusätzlich (Cappadocia et al., 2012).

Die Häufigkeit von Mobbing

In einer Studie, an der über 1.200 Eltern autistischer Kinder teilnahmen, wurde untersucht, wie häufig ihr Kind über einen Zeitraum von einem Monat gemobbt wurde. 38 % der Kinder wurden gelegentlich gemobbt, weitere 28 % wurden häufig gemobbt. Die meisten autistischen Kinder erleben also im Laufe von einem Monat irgendeine Form von Mobbing (Zablotsky et al., 2013). Eine Studie von Schroeder et al. (2014) bestätigte, dass autistische Kinder sehr stark von Mobbing betroffen sind: 40 % der autistischen Studienteilnehmenden wurden täglich schikaniert, weitere 33 % zwei- bis dreimal pro Woche. In einer Studie von Fisher und Taylor (2016) über autistische Jugendliche wurde festgestellt, dass Gleichaltrige in 73 % der Fälle autistische Jugendliche als Opfer wählen, während dies bei nicht-autistischen Jugendlichen nur bei 10 % der Fall ist.

 

 

Die Anzeichen von Mobbing

Die Anzeichen von Mobbing können schwer zu erkennen sein, es sei denn, Eltern und Lehrkräfte halten gezielt nach ihnen Ausschau. Beispiele dafür sind eine Ablehnung durch Gleichaltrige, weniger Einladungen zu Geburtstagsfeiern oder die Tatsache, dass man beim Mannschaftssport zuletzt ausgewählt wird (Kloosterman et al., 2013; Schroeder et al., 2014).

Andere subtile Anzeichen von Mobbing sind Schubsereien und zusammengebundene Schnürsenkel (Fisher & Taylor, 2016). Es kann physische Hinweise geben, wie z. B. verlorene oder beschädigte Gegenstände oder zerrissene Kleidung, oder medizinische Hinweise, wie z. B. Blutergüsse, Verletzungen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen und Einschlafprobleme. Psychologisch drücken sich Symptome meistens als gesteigerte Angst aus, insbesondere vor der Schule, als Depressionen, Schulverweigerung und gewalttätige Reaktionen auf Mobbing, die zu einer Suspendierung führen. Manchmal fehlt auch völlig das Vertrauen in Gleichaltrige. Das geht sogar bis hin zu Paranoia, einer Veränderung des besonderen Interesses und einer Faszination für Waffen und Gewaltfilme, mit Zeichnungen von Vergeltung und Vergeltung.

Wenn Eltern fragen, ob ihr Kind in der Schule gemobbt wird, kann es sein, dass es zögert, diese Erfahrungen mitzuteilen. Denn dies bedeutet, die Emotionen erneut durchleben zu müssen. Manchmal zeigen autistische Kinder und Jugendliche auch Anzeichen von Alexithymie, das heißt, sie haben erhebliche Schwierigkeiten, Gedanken und Gefühle in Bezug auf das erlebte Mobbing zu beschreiben.

Feststellen von Mobbing

Für autistische Kinder und Jugendliche wurde ein neues Instrument zur Beurteilung von Mobbing-Erfahrungen entwickelt (Morton et al., 2022). Das 22 Punkte umfassende Assessment of Bullying Experiences (ABE) beurteilt verbale, körperliche, relationale und digitale Viktimisierung anhand von Beispielen von Mobbing-Erfahrungen:

  • Beleidigungen
  • Hänseleien
  • Ärgern
  • Lustig machen oder Nachahmen
  • Direkt: schlagen, stoßen, schubsen
  • Indirekt: schlagen, stoßen, schubsen
  • Beschädigung von Eigentum
  • Ausschluss aus der Gruppe
  • Ignoriert werden
  • Ausschluss aus einer Online-Gruppe
  • Sich online für die Person ausgeben
  • Beleidigungen in sozialen Medien
  • Verbreiten von Gerüchten
  • Festhalten oder Fesseln
  • Physisch einen Gegenstand wegnehmen
  • Essen/Gegenstand aus der Hand schlagen
  • Gehänselt werden, weil man sich einer Gruppe angeschlossen hat
  • Provozieren eines Wutausbruchs
  • Verletzende digitale Nachrichten
  • Verletzende Online-Posts
  • Peinliches Foto/Video

 

Die Bewertung umfasst direkte zwischenmenschliche Mobbing-Erfahrungen in der Schule und in den sozialen Medien. Es ist möglich, dass das eigene Zuhause kein Zufluchtsort vor Mobbing ist, wenn Cybermobbing und Mobbing durch Geschwister auftreten.

Es gibt jetzt eine neue webbasierte Touchscreen-App zur Erfassung der selbstberichteten Traumaexposition und der Symptome bei autistischen Kindern im Alter von 8–14 Jahren (Hoover & Romero, 2019). Die App enthält acht Elemente zur Traumaexposition, darunter Mobbing und Hänseleien.

Aufdecken von Mobbing und Unterstützung

Ein Kind, das gemobbt wird, sucht unter Umständen Hilfe bei Lehrkräften, befreundeten Kindern, anderen Schulkindern und Eltern oder versucht, die Erfahrungen alleine zu bewältigen (Humphrey & Symes, 2010). Wenn eine Lehrkraft informiert wird, stellt sich häufig die Frage, welche anderen Lehrkräfte und Assistenzpersonen informiert werden sollen und ob sie die Situation ändern können und wollen. Wir haben festgestellt, dass Gleichaltrige es manchmal missbilligen, wenn von Mobbing Betroffene Hilfe bei der Lehrkraft suchen. Die anderen Kinder der Klasse betrachten das Verpfeifen eines Kindes also vielleicht als größeres soziales Verbrechen als das Mobben. Autistische Kinder sind eher bereit, sich befreundeten Personen anzuvertrauen, wenn sie den Eindruck haben, dass diese etwas gegen die Situation unternehmen können oder einen gewissen sozialen Einfluss auf die Mobbenden haben.

Die Eltern sind oft der letzte Ausweg, wenn es um Unterstützung geht. Das liegt manchmal daran, dass sich die Kinder unwohl fühlen, wenn ihre Eltern in ihr Schulleben involviert sind, und davon ausgehen, dass Eltern während und unmittelbar nach einem Mobbingfall keine Unterstützung leisten können. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es durch Stress bei den Eltern auch weniger wahrscheinlich wird, dass das Kind den Eltern vom Mobbing erzählt (Weis et al., 2015). Wenn Eltern wenig Stress haben und offen über Probleme in der Schule sprechen, ist es einfacher, vom Mobbing zu erzählen. In Familien mit viel Stress ist es weniger wahrscheinlich, dass vom Mobbing berichtet wird.

Oft wird das Mobbing also alleine bewältigt. Die Reaktionen reichen vom Ignorieren des Mobbings und Weggehen bis hin zu Gewalttaten, die als einzige Möglichkeit angesehen werden, das Mobbing zu beenden. Bei Interventionsstrategien müssen viele weitere und geeignetere Reaktionsmöglichkeiten erprobt und eingesetzt werden, wenn sich Gewalt als wirksam erwiesen hat.

Die Auswirkungen von Mobbing

Als Fachpersonen wissen wir, dass die psychologischen Auswirkungen von Mobbing verheerend sind und zu einer Reihe von psychischen Problemen beitragen. Mobbing ist eine der Hauptursachen für Schulverweigerung und Suspendierung, oft weil das Opfer wütend geworden ist und sich revanchiert hat (Bitsika, Heyne & Sharpley 2021). Es kann dazu beitragen, dass sich eine Angststörung entwickelt, weil man jeden Tag einen Mobbing-Angriff oder einen Hinterhalt fürchtet und weiß, dass es keine Möglichkeit gibt, solche schmerzhaften emotionalen Erfahrungen zu verhindern. Die abfälligen und provozierenden Kommentare und Handlungen können vom gemobbten Kind verinnerlicht und geglaubt werden, was zu einem geringen Selbstwertgefühl und klinischer Depression (Kim & Lecavalier, 2021; Ung et al., 2016) und Suizidalität (Halloran, Coey und Wilson, 2022) führen kann. Da so viele Interaktionen mit Gleichaltrigen mit Mobbing in Verbindung gebracht und so wenige positive soziale Interaktionen erlebt werden, kann sich aufgrund ihres realen Erlebens der Interaktionen mit Gleichaltrigen in der Schule ein Gefühl der Paranoia entwickeln.

Wir erkennen zunehmend, dass einer der Gründe für das Maskieren von Autismus darin zu finden ist, Mobbing zu vermeiden (Cage & Troxell-Williams, 2019; Chapman et al., 2022). Wir erkennen auch einen Zusammenhang zwischen Mobbing und der Entwicklung von Anorexia nervosa (Brede et al., 2020) und Geschlechtsdysphorie (Chang et al., 2021).

Da autistische Kinder und Jugendliche sehr sensibel auf häufiges Mobbing reagieren und Schwierigkeiten haben, die Absichten anderer zu erkennen, kann es möglicherweise nicht zwischen harmlosem Necken und nicht harmlosen Hänseleien unterscheiden, was die Entwicklung einer echten Freundschaft behindern kann. Außerdem schaffen andere möglicherweise eine Distanz zwischen sich und dem autistischen Kind, um nicht selbst gemobbt zu werden. Dies verstärkt das Gefühl der Einsamkeit und Ablehnung. Autistische Kinder haben vielleicht nur wenige Freundschaften, die ihnen Schutz und Sicherheit bieten. Sie haben keine befreundeten Personen, die sie beruhigen und ihre Verzweiflung auflösen können. Sie erleben keine Worte oder Taten der Unterstützung und des Mitgefühls, um ihr Selbstwertgefühl zu stärken und das Ereignis zu relativieren. Daher sind die Auswirkungen von Mobbing für autistische Kinder auch gravierender und halten länger an als für nicht-autistische Kinder.

Strategien zur Reduzierung von Mobbing-Erfahrungen

Die Forschung hat unsere Erfahrungen aus der Praxis bestätigt. Über 50 % der Mobbing-Episoden hören auf, wenn Gleichaltrige eingreifen (Cappadocia et al., 2012). Gleichaltrige müssen über die Auswirkungen von Mobbing auf autistische Kinder aufgeklärt und aktiv ermutigt werden, einzugreifen. Es ist ebenfalls von Vorteil, wenn das soziale Netzwerk der autistischen Kinder erweitert wird, damit es weniger isoliert ist, weniger häufig als Opfer ausgewählt wird und die Unterstützung von befreundeten Personen in Anspruch nehmen kann (Hebron & Humphrey, 2014).

Eine Studie von Etherington (2007) untersuchte die Bildung eines Unterstützungsteams aus Gleichaltrigen für einen autistischen Schüler der achten Klasse. Die Schule wählte sechs Kinder aus, darunter zwei Jungen, die dafür berüchtigt waren, den autistischen Schüler zu schikanieren, und zwei Mädchen, die zuvor sozial unterstützend tätig gewesen waren. Während der Unterrichtszeit fand wöchentlich ein sechsteiliges Schulungsprogramm mit Unterstützungstechniken und Mentoring statt. Man einigte sich auf einen Plan zur Unterstützung in den Pausen. Die Teammitglieder erkannten, dass der autistische Schüler in den Pausen manchmal alleine sein wollte, und er konnte sich für oder gegen Gesellschaft entscheiden. Die gleichaltrigen Unterstützenden erstellten einen Dienstplan, um abwechselnd in jeder Pause „auf Abruf“ zu sein. Die Zahl der gemeldeten Vorfälle ging deutlich zurück, was der autistische Schüler wie folgt kommentierte:

„Jetzt, da ich Unterstützung habe, fühle ich mich nicht mehr alleine. Ich denke nicht mehr ständig daran, dass ich in Schwierigkeiten geraten oder etwas Falsches tun könnte. Ich habe keine Angst mehr, in die Schule zu gehen.

Meine Unterstützungspersonen haben mir wirklich geholfen. Ich kann mit ihnen reden, und sie helfen mir, zu erkennen, ob das, was ich tue, angemessen ist oder nicht. Manchmal weiß ich nicht, ob jemand unfreundlich zu mir ist, aber ich kann in meiner Unterstützergruppe fragen und erhalte eine Antwort.

Einmal hat mich ein Mädchen gebeten, mich auf eine Bank zu stellen und ein Lied zu singen. Ich habe es getan, aber ich glaube, sie wollte sich über mich lustig machen. Ich habe eine Unterstützungsperson gefragt. Sie hat mir geraten, nicht zu tun, was andere von mir verlangen, wenn ich mich dann innerlich schlecht fühle. Ich solle einfach Nein sagen und weggehen. Ich denke, sie hat recht. Ich glaube, ich kann ihr vertrauen.“

Carol Gray (2010) hat Mobbing anhand von Social Stories untersucht, unter anderem zu folgenden Themen:

  • Was ist Mobbing?
  • Mobbing: Was man denken, sagen und tun sollte
  • Mein Team
  • Lernen, auf Mobbing zu reagieren

 

Wir haben auch festgestellt, dass Lehrkräfte und Eltern die Strategie in den Comic-Gesprächen helfen kann, zu erkennen, wie das autistische Kind die Ereignisse sieht, und die Gedanken und Beweggründe derer zu erklären, die mobben. Eltern und Lehrkräfte können auf Literatur und Ressourcen zum Thema Mobbing und Autismus zugreifen. Z. B. No Fishing Allowed: Reel in Bullying (Gray & Williams, 2006) und die vom Verlag Jessica Kingsley veröffentlichten Bücher über Mobbing – www.jkp.com.

Es gibt jetzt zudem Videospiele für soziale Fähigkeiten wie Secret Agent Society, das speziell für autistische Kinder entwickelt wurde und Komponenten zum Umgang mit Mobbing fördert (Beaumont et al, 2021). Zudem stehen Ressourcen zur Verbesserung der Online-Sicherheit für autistische Kinder und Jugendliche zur Verfügung (Lonie, 2015).

Mobbing kann zu Traumasymptomen führen, und EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing – Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung) hat sich als wirksame Behandlung von Trauma bei autistischen Erwachsenen erwiesen (Lobregt-van Burren et al 2019). In der Studie wurde festgestellt, dass 50 % der Teilnehmenden Flashbacks von Mobbing in der Schule hatten. EMDR kann für autistische Kinder und Jugendliche, die durch Mobbing traumatisiert wurden, als Therapieform in Betracht gezogen werden.

Quellenangaben:

 

Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett: https://attwoodandgarnettevents.com/category/attwood-and-garnett-blog/

 

 

Beaumont et al. (2021). Journal of Autism and Developmental Disorders 51, 3637–3650.

Bitsika, H. & Sharpley (2021). Journal of Autism and Developmental Disorders 51, 1081–1092.

Brede et al. (2020). Journal of Autism and Developmental Disorders 50, 4280-4296

Cage & Troxell-Williams (2019). Journal of Autism and Developmental Disorders 49, 1899-1911

Cappadocia et al. (2012). Journal of Autism and Developmental Disorders 42.

Chang et al (2021) Autism 26 1-14.

Chapman et al (2022) Research in Autism Spectrum Disorders 99 102069

Etherington (2007) Good Autism Practice 8, 37-44.

Fisher and Taylor (2016) Autism 20, 402–411.

Forrest, Kroeger and Stroope (2020). Journal of Autism and Developmental Disorders 50, 560-571

Halloran, Coey and Wilson (2022) Clinical Psychology Review 93.

Hebron & Humphrey (2014). Autism 18.

Hoover & Romero (2019). Journal of Autism and Developmental Disorders 49, 1686-1692

Humphrey & Symes (2010). Journal of Research in Special Educational Needs 10, 82–90.

Kim and Lecavalier, (2021) Research in Autism Spectrum Disorders 88

Kloosterman et al (2013) Research in Autism Spectrum Disorder 7, 824-832

Lobregt-van Burren et al (2019). Journal of Autism and Developmental Disorders 49, 151–164.

Schroeder et al (2014) Journal of Autism and Developmental Disorders 44

Ung et al (2016) Research in Autism Spectrum Disorders 32, 70-79

van Roekel, Scholte and Didden (2010) Journal of Autism and Developmental Disorders 40, 63-73

Weis et al (2015) Autism Research 8, 727-737.

Zablotsky et al (2013). Journal of Developmental and Behavioral Pediatrics 34, 1-8

Ressourcen

Gray C. and Williams (2006) No Fishing Allowed: Reel in Bullying Student workbook and teacher manual. Arlington, Future Horizons

Gray C. (2010) The New Social Story Book Arlington, Future Horizons

Lonie, N. (2015) Online Safety for Children and Teens on the Autism Spectrum: A Parent’s and Carer’s Guide London Jessica Kingsley Publishers

Secret Agent Society www.sst-institute.net

 

 

 
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